Test: Google Earth für Mac OS X
Grafik ruckelt
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass das Ruckeln auf allen Testrechnern auftritt. Sowohl der grafisch recht schwachbrüstige eMac als auch der flotte iMac waren nicht in der Lage, die virtuelle Welt ruckelfrei darzustellen. Und nicht nur das: Das Ruckeln war auch noch kaum unterschiedlich auf beiden Rechnern. Offensichtlich muss Google vor Beendung des Beta-Status noch ein wenig an der Integration der Grafik-Schnittstelle feilen, der Fehler scheint nicht am langsamen OS, sondern am Programm selbst zu liegen. Eine Umstellung der "Detail Area" auf 256x256 in den Einstellungen von Google Earth schaffen hier zumindest teilweise Abhilfe.
Ansonsten verhält sich Google Earth für Mac OS X jedoch völlig problemlos. Genau wie unter Windows können die KMZ-Dateien importiert und exportiert werden, mit deren Hilfe sich ganze Placemark-Datenbanken im Netz verteilen lassen. Wer der Google Earth-Community angehört, kann die Dateien obendrein direkt uploaden und den anderen Nutzern zur Verfügung stellen.
Beängstigende Stürze aus dem All
Ebenfalls genauso beängstigend wie die Windows-Version ist der schnelle Sturz aus dem All vor die eigene Haustür. Der Anwender realisiert, wie klein und verletzlich der blaue Ball ist, auf dem sich jede Form heutzutage bekannten Lebens abspielt. Oder, um es mit Erich Kästner zu sagen: "Die Erde ist ein gebildeter Stern mit viel Wasserspülung." Zumindest in letzterem Punkt kann jeder Anwender von Google Earth mitfühlen, in letzterem weniger, haben die Entwickler die Einstellungs-Menüs noch nicht angepasst. So darf auch der Mac-Anwender sein Google Earth mit DirectX betreiben, funktioniert einwandfrei, ohne wirklich auf DirectX zurückzugreifen - wie auch, unter OS X gibt es kein DirectX. Was ebenfalls noch fehlt, ist die E-Mail- und Druck-Funktion.
So oder so lohnt sich der Download der Google-Earth-Beta für alle Mac-User, die schon lange auf das Programm warten. Google Earth für OS X ist ausgereift genug, um weitestgehend einwandfrei zu laufen, ohne den Rechner ins Daten-Nirwana zu reißen. Wenn das Programm abstürzt, dann für sich, ohne den Rechner mitzureißen. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist beachtlich und auch die Systemauslastung ist nicht übertrieben. Trotzdem sollte ein schneller Mac die richtige Grundlage sein: Unterhalb eines G4-Prozessors mit einem Gigahertz und einer ATI 7200 ist wenig los auf der Google-Erde.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 10 Beiträge
Google Earth ist zwar super aber man kann es niergends ausprobieren
Wieso? Funktioniert der im Artikel nicht mehr? :-)
Und hier der Downloadlink: http://www.scratchbook.ch/blogeb65f7af573c88b5c78dc5d1ae966839.html
Zitat: Aber das mit der nicht laufenden Version unter Panther ist komisch, soweit ich weiß, soll das auch unter 10.3 laufen? War 10.3 nicht Panther? Dann hab' ich da was...
Aber das mit der nicht laufenden Version unter Panther ist komisch, soweit ich weiß, soll das auch unter 10.3 laufen? ... vermutest du das, weißt du das vom Hörensagen (Link!), aus eigener Erfahrung...