Test: Google Earth für Mac OS X
Erfolgreich auf dem Test-Trio
Drei Testgeräte standen der Redaktion für den Test von Google Earth zur Verfügung: Der eMac der Redaktion mit einem Gigabyte Speicher und einer ATI Radeon 9200, ein identisch ausgestattetes Powerbook G4 mit ATI 9600-Grafik und zu guter Letzt ein iMac G5-Testgerät mit 512 Megabyte Speicher und per PCI-Express angebundener ATI X600 pro. Alle drei Geräte laufen unter Mac OS X 10.4.3, also der aktuellsten Version des Betriebssystems, und auf allen drei Rechnern verlief die Installation problemlos.
Nach dem ersten Start zeigt Google Earth den bekannten Bildschirm. Das Hauptfenster enthält eine Ansicht der Erdkugel, links lassen sich Favoriten und Placemarks archivieren, während in der unteren Leiste die Steuerung für das Tool seinen Platz findet. Genau wie bei Windows lässt sich die virtuelle Erde unter Mac OS X drehen, zoomen, rotieren, einordnen und mit Placemarks ausstatten, auch die bekannten Details wie die Blickhöhe oder die Position in Gradangaben werden angezeigt, alles Daten, die sich Google Earth bei Bedarf aus dem Internet holt, genau wie bei Windows ist also eine funktionierende Breitband-Verbindung Pflicht, um die Software-Erde zu benutzen.
Hin und wieder Abstürze
Auf dem Powerbook macht Google Earth einige Probleme und stürzt hin und wieder unvermittelt und ohne Fehlermeldung ab. Ein Neustart des Tools ist jedoch auf der Stelle möglich, danach verrichtet das Programm klaglos seinen Dienst. Interessant ist, dass die Abstürze nur bei den ersten drei oder vier Sitzungen vorgekommen und danach fast spurlos verschwunden sind. Auf den anderen Rechnern sind sie nicht aufgetreten, offensichtlich handelt es sich bei dem Absturz um systemspezifische Schwierigkeiten, möglicherweise Probleme in der Zusammenarbeit mit einem Prozess im Hintergrund.
In Sachen Stabilität kann die Beta mit der Versionsnummer 3.1.0371.0 von Google Earth für Mac OS X also als ausgereift betrachtet werden, ausgereifter als manch anderes Produkt in Form eines offiziellen Releases. Weniger berauschend als die Stabilität ist hingegen die Geschwindigkeit: Google Earth ruckelt und zuckelt vor sich hin. Zwar ist das Ruckeln nicht so schlimm, dass das Programm unbenutzbar wäre, doch von der Geschmeidigkeit der Windows-Version ist Google Earth für Mac OS X meilenweit entfernt. Grund dafür dürfte das Fehlen von DirectX unter Mac OS X sein. Der von Apple genutzte Standard OpenGL ist nicht so gut ins System eingebunden wie Microsofts DirectX, woraus sich die Geschwindigkeits-Probleme ergeben könnten.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 10 Beiträge
Google Earth ist zwar super aber man kann es niergends ausprobieren
Wieso? Funktioniert der im Artikel nicht mehr? :-)
Und hier der Downloadlink: http://www.scratchbook.ch/blogeb65f7af573c88b5c78dc5d1ae966839.html
Zitat: Aber das mit der nicht laufenden Version unter Panther ist komisch, soweit ich weiß, soll das auch unter 10.3 laufen? War 10.3 nicht Panther? Dann hab' ich da was...
Aber das mit der nicht laufenden Version unter Panther ist komisch, soweit ich weiß, soll das auch unter 10.3 laufen? ... vermutest du das, weißt du das vom Hörensagen (Link!), aus eigener Erfahrung...