Napster: Musik-Abo im Test
Musik hören
Damit sich die monatliche Musikmiete auch lohnt und eine möglichst große Bandbreite des bestehenden Angebotes genutzt wird, bietet Napster viele Funktionen zum Entdecken neuer Musik. Zu jedem Künster, Album oder Songtitel lassen sich beispielsweise Empfehlungen anzeigen. Ähnlich wie Amazon ("Kunden, die diese CD gekauft haben, haben auch diese Musiktitel gekauft") kann auch Napster eine gut funktionierende Empfehlungsliste generieren, die den Musikgeschmack des jeweiligen Nutzers treffen soll. Die Liste basiert jedoch nicht auf den Kauf- oder Hörgewohnheiten andere User, sondern wird vom Online-Musik-Katalog All Music Guide zur Verfügung gestellt.
Auch hat Napster eigene Radiostationen sowie Special-Bereiche zu diversen Musikrichtungen am Start. Leider sind hier noch nicht wirklich viele Genres vertreten. Das Angebot wird aber sicherlich noch ergänzt. Neben Radiosendern und Special-Seiten setzt Napster auf eine Community, in der beispielsweise Playlisten getauscht oder (sofern der Nutzer dies erlaubt) die Musikarchive anderer User eingesehen werden können.
Hat man alte oder neue Musik für sich gefunden, können die Songs wahlweise direkt per Streaming abgespielt oder auf die Festplatte heruntergeladen werden. Das Streaming funktionierte in unserem Test immer tadellos und ohne Aussetzer. Trotz der eher bescheidenen Bitrate von 128 kBit/s klingen die Songs recht gut. Lediglich einigen ruhigeren Stücken, zum Beispiel aus der Rubrik "Classical", merkt man die relativ niedrige Bitrate an.
Beim Song-Download (hier haben die Songs eine Bitrate von 192 kBit/s) auf die Festplatte oder einen mobilen Player muss beachtet werden, dass Rechner und Player spätestens alle vier Wochen mit dem Internet verbunden sein müssen. Dann nämlich wird überprüft, ob dass Abonnement noch gültig ist und die Musikstücke noch abgespielt werden dürfen. Um die WMA-Dateien überhaupt erst auf einem mobilen Gerät wiedergeben zu können, muss dieses übrigens sowohl WMA-Dateien als auch den bei Napster eingesetzten Microsoft-Kopierschutz "Janus" unterstützen. Eine Liste mit kompatiblen Geräten findet sich auf der Napster-Homepage.
Fazit
Musik kaufen oder mieten? An dieser Diskussion scheiden sich sicherlich die Geister. Gegen eine Musik-Miete spricht, dass man die Songs nicht kauft und per DRM bei der Nutzung der Musikstücke eingeschränkt wird. Nach der Kündigung des Abonnements ist das Geld weg - und die Songs auch.
Ein Grund Napster zu benutzen, ist sicherlich das riesige Portfolio von 1,5 Millionen Songs, das zudem ständig erweitert wird. Dieses riesige Musikarchiv steht den Napster-Kunden für den verhältnismäßig niedrigen Preis von knapp zehn Euro (TO GO-Variante für ca. 15 Euro) pro Monat zur Verfügung. In den meisten Fällen bekommt man für dieses Geld nicht einmal eine CD. Wer sich bewusst darüber ist, dass die Musik lediglich gemietet wird, findet in Napster deshalb eine gute und günstige Möglichkeit permanent auf ein riesiges Musikarchiv von 120.000 Alben zugreifen zu können.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 18 Beiträge
Zitat: Ich wüßte gerne ob das 9,95 abo reicht um , mit hilfe von tunebit die songs auf dem mp3-player hören zu können oder muss es das 14,95 abo sein? Ja, 9,95 reicht, denn MP3...
Ich wüßte gerne ob das 9,95 abo reicht um , mit hilfe von tunebit die songs auf dem mp3-player hören zu können oder muss es das 14,95 abo sein?
Zitat: kann mir jemand sagen wie ich das schritt für schritt mache??? Ähm, Schritt für Schritt was machen? Aus Napster-Dateien MP3 zu machen? Da gibt es höchstens die sogenannte...
hallo! kann mir jemand sagen wie ich das schritt für schritt mache??? leider habe ich vergessen mein testabo bei napster zu kündigen und jetzt habe ich den salat, da ich erst leider später...
Hallo, Zitat: wenn ich das mache öffnet sich bei mir immer der windows mediaplayer ist das normal? Genau, das ist die Funktionsweise, MediaPlayer ferngesteuert sozusagen ;-) ...