Angebot, Qualität, Preise
Napster: Musik-Abo im Test
Am Freitag ging es offiziell los: Der Musik-Abodienst Napster eröffnete seine deutsche Filiale. Im Interview mit netzwelt verriet Napster-Deutschland-Chef Thorsten Schliesche bereits einen Tag vorher die ersten Details zu Angebot und Preisen. Jetzt muss sich die ehemalige Tauschbörse auf Herz und Nieren prüfen lassen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Angebot und Preise
- 2Download und Installation des Clients
- 3Oberfläche und Bedienung
- 4Neue Musik entdecken
- 5Musik hören
- 6Fazit
Angebot und Preise
Rund 1,5 Millionen Songs hat Napster zu seinem Deutschlandstart im Angebot. Dieses setzt sich aus der Musik der vier großen Major-Labels Warner, Universal, Sony BMG und EMI sowie den Musik-Katalogen zahlreicher Independent-Labels zusammen. Gemessen an der Musikvielfalt spielt Napster mit diesem Angebot (nicht nur in Deutschland) vom Start weg in der ersten Liga mit.
Genau wie bei Musicload, dem iTunes Music Store oder AOL Music können auch die Songs bei Napster gegen Bezahlung heruntergeladen werden. 99 Cent muss der Kunde pro Musikstück bezahlen. Komplette Alben sind ab knapp zehn Euro zu haben. Dafür bekommt man DRM (Digital Rights Management)-geschützte WMA-Dateien in einer Qualität von 192 kBit/s. Diese können dann beliebig oft gebrannt (komplette Playlisten allerdings nur bis zu sieben Mal) und auf portable Geräte übertragen werden. Auch das Kopieren auf bis zu drei Computer ist möglich.
Napster hätte in den letzten Wochen jedoch nicht eine solche Aufmerksamkeit mit einem "gewöhnlichen" Musikdienst erregt, wie es ihn schon zigfach gibt. Der Grund für die Medienpräsenz Napsters ist die Einführung des Musik-Abonnements in Deutschland. Hinter dem klangvollen Begriff verbirgt sich nichts anderes als eine Art monatlicher Musikmiete. Für 9,95 Euro bekommen die Napster-Abo-Kunden Zugriff auf das gesamte Sortiment. Hieraus können dann für die Dauer des Abos beliebig viele Songs auf den PC heruntergeladen und angehört werden. Auch auf portablen Geräten lässt sich die Musik abspielen. Hierfür werden pro Monat jedoch fünf Euro mehr fällig. Brennen kann man die Abo-Songs jedoch nicht. Dazu ist ein Kauf des jeweiligen Titels nötig.
Läuft das Abonnement aus, sorgt das eingebettete DRM-System dafür, dass die Musikdateien nicht mehr abgespielt werden können. Das Napster-Angebot ist also eher mit einem Mietservice für Musik zu vergleichen als mit einem Zeitschriften-Abo, bei dem man die einzelnen Ausgaben des Titels auch wirklich erwirbt.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 18 Beiträge
Zitat: Ich wüßte gerne ob das 9,95 abo reicht um , mit hilfe von tunebit die songs auf dem mp3-player hören zu können oder muss es das 14,95 abo sein? Ja, 9,95 reicht, denn MP3...
Ich wüßte gerne ob das 9,95 abo reicht um , mit hilfe von tunebit die songs auf dem mp3-player hören zu können oder muss es das 14,95 abo sein?
Zitat: kann mir jemand sagen wie ich das schritt für schritt mache??? Ähm, Schritt für Schritt was machen? Aus Napster-Dateien MP3 zu machen? Da gibt es höchstens die sogenannte...
hallo! kann mir jemand sagen wie ich das schritt für schritt mache??? leider habe ich vergessen mein testabo bei napster zu kündigen und jetzt habe ich den salat, da ich erst leider später...
Hallo, Zitat: wenn ich das mache öffnet sich bei mir immer der windows mediaplayer ist das normal? Genau, das ist die Funktionsweise, MediaPlayer ferngesteuert sozusagen ;-) ...