Tutorial: Serien, Spielfilme und Video Podcasts auf dem Handy-Display
Die nötigen Einstellungen
Die fertigen Dateien werden in den vorher angegebenen Ordner geschrieben. Von dort aus können sie dann über die üblichen Wege aufs Handy kopiert werden. Kleine Clips bis fünf Megabyte können sehr einfach per Bluetooth übertragen werden. Wenn die Dateien die zehn Megabyte-Grenze überschreiten, sollten Sie, wenn möglich, auf ein Kabel zurückgreifen oder die Speicherkarte mit dem Rechner verbinden.
Mit welchem Tool Sie die Konvertierungen durchführen, bleibt Ihre Wahl. Wir haben uns für HDX4 entschieden, weil das Programm sehr einfach funktioniert und als Shareware zu bekommen ist. In den Einstellungen wechseln Sie den Reiter auf "Handy". In der untersten Reihe wird der Video-Codec eingestellt. Die meisten Handys kommen mit dem H.263 Codec prima zurecht. Für die Audiospur empfiehlt sich AMR, da es bei AAC, wie schon angesprochen, zu Konflikten kommen kann.
Bei Bedarf können Sie auch noch die Bildqualität nach oben oder unten verändern. Die restlichen Einstellungen können getrost unberührt bleiben. Allein die Breite und Höhe des Videos sind noch interessant, wenn Sie das Video an das Format Ihres Handy-Displays anpassen möchten. Falls Sie ein PDA dazu nutzen wollen, Videos unterwegs anzuschauen, sollten Sie die Voreinstellung "Portable" wählen. Dort wird MP3 als Audio-Codec verwendet und das Video wird in einer besseren Auflösung gespeichert.
Eine Welt der Bewegtbilder
Ob es nun Sinn macht, Spielfilme oder Serien auf einem circa 25 Quadratzentimeter großen Display zu sehen, bleibt dahingestellt. Die Möglichkeit dazu ist gegeben und allein das ist Grund genug, es auch zu tun. Für die Verbreitung von Videocasts und Web-TV ist es in jedem Fall ein wachsender Markt, denn die Zahl der Handys hat die Anzahl der Fernsehgeräte längst eingeholt.

