Test: Need for Speed Most Wanted
Mit Hurra in die Radarfalle
Im Milieu der illegalen Rennfahrer ist häufiger Polizeikontakt zum Glück nichts Ehrenrühriges, im Gegenteil: je höher das ausgesetzte Kopfgeld, desto aussichtsreicher die Platzierung in der Blacklist. Diese Bestenliste der Rennrüpel gilt es aufzurollen, schließlich hat deren Spitzenreiter reichlich Dreck am Breitreifen. Nur durch einen fiesen Trick gelang es ihm, jenen schnieken BMW in seine Garage zu stellen, der noch zu Beginn des Spiels auf den eigenen Namen zugelassen ist. Und weil öffentliche Verkehrsmittel in Rockport City, dem Schauplatz von "Most Wanted", bei jungen Menschen wenig Anklang finden, fängt man als ehemaliger BMW-Besitzer zunächst einige Fahrzeugklassen tiefer an.
Hilfe dabei leistet die digitalisierte Schauspielerin Josie Maran alias Mia Townsend. Mit Tipps und guten Beziehungen erleichtert die Schöne den Einstieg in die illegale Rennszene. 14 Zeitgenossen, denen Versicherungsvertreter nur zögerlich eine KFZ-Police ausstellen würden, müssen Rennen für Rennen geschlagen werden. Erst dann wird die Nummer eins, jener schimpflicher BMW-Dieb, nach allen Regeln der Rennkunst abserviert.
Doch bis dahin ist es schon rein thematisch kein Spaziergang. Mit jedem besseren Rang zieht der Schwierigkeitsgrad an. Zwar hält sich die Polente aus einigen Rennen heraus, doch die computergelenkten Rivalen lassen im Angesicht einer Niederlage nichts unversucht. Damit sind nicht nur Abkürzungen durch Gassen oder über Feld und Wiesen gemeint, die natürlich auch dem Spieler offen stehen, sondern auch schwer nachvollziehbare Aufholjagden. Gelegentlich begehen die Konkurrenten aber auch grobe Fahrfehler oder scheiden ganz aus einem Rennen aus.
Geld für Tuningteile und neue Sportflitzer werden mit althergebrachten Rundkurs- und Beschleunigungsrennen eingefahren. Neu dazugekommen sind die Varianten Maut und Radarfalle. Maut verlangt das zeitlich eingeschränkte Abklappern von Checkpoints, während Radarfallen lediglich mit immenser Geschwindigkeit passiert werden wollen - ein Traum für unfreiwillige Abonnenten des Bußgeldbescheids.
Need for Speed and the World of Tomorrow
Bot "Need for Speed Underground 2" ausnahmslos nächtlichen Fahrspaß, ließen die Macher für "Most Wanted" die Sonne aufgehen. Von natürlichem Tageslicht kann angesichts einer starken Sepia-Tönung jedoch keine Rede sein. Der artifizielle Look scheint von Digitalfilmen wie "Sky Captain and the World of Tomorrow" inspiriert. Handwerklich zeichnet sich die 3D-Technik durch aufwändige Fahrzeugmodelle und gutes Streckendesign aus. Letztlich entscheidet der persönliche Geschmack, ob man die Grafik mag oder nicht. Für die Musik dürfte Ähnliches gelten, obwohl Electronic Arts einmal mehr populäre Vertreter aus verschiedenen Genres verpflichtet hat. Allgemeine Zustimmung dürften die fetten Motorensounds finden.

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Das Beste ist meiner Erfahrung nach ein Smart Pure mit ausgefallenem ESP in diesem Winter. Sowas hab ich trotz Winterreifen noch nie erlebt. Ich hatte Applaus auf offener Strasse! Das Ding geht hinten rum wie eine...
Zitat: Naja, erstmal heißt es "Micra", zweitens hat die Karre die volle Power aus 55 PS, ich habe für das Ding mal 'nen Ciao-Test geschrieben ( http://www.ciao.de/Nissan_Micra_1_0__Test_2526361...
Zitat: Naja, von dem was ich so gehört habe, ist das Fahrverhalten Deines Mikras auch nicht gerade wirklichkeitsgetreu. Naja, erstmal heißt es "Micra", zweitens hat die Karre die...
Zitat: Genau wegen dem realistischen Fahrverhalten hab ich wieder mal NFS Porsche Unleashed (Teil 5) installiert. Die Texturen sind halt etwas eckig, aber wenn hinten links ein Schaden ist,...
Genau wegen dem realistischen Fahrverhalten hab ich wieder mal NFS Porsche Unleashed (Teil 5) installiert. Die Texturen sind halt etwas eckig, aber wenn hinten links ein Schaden ist, übersteuerts halt dann deutlich...