Rasanter Funracer mit prachtvoller Grafik
Test: World Racing 2
Weltreise mit durchgetretenem Gaspedal: Mit quietschenden Reifen über den Hockenheimring, ägyptische Pyramiden unsicher machen oder doch lieber den Charme italienischer Landschaft genießen? Kein Problem mit "World Racing 2", der deutschen Antwort auf "Need for Speed".
Inhaltsverzeichnis
- 1Von VW Golf GTI über Lotus Elise bis Pagani Zonda
- 2Fast zu schön, um Rennspiel zu sein
- 3Mit Freude gegen die Wand
- 4Arcade-lastige Steuerung
- 5Keine leichte Übung
- 6Fazit
Wer Karriere machen will, muss sich sowohl auf Rennstrecken als auch Schotterpisten und kurvigen Landstraßen behaupten. Bei mehr als 90 Automodellen von 17 verschiedenen Herstellern kein leichtes Unterfangen, da dem Hobby-Raser nichts anderes übrig bleibt, als sich ständig an einen neuen fahrbaren Untersatz zu gewöhnen. Doch darin liegt auch eine der Stärken des Funracers.
Denn der erste Teil von "World Racing" fuhr sich noch ein wenig wie ein interaktiver Werbespot, wenngleich auch ein sehr gelungener. Der gesamte Fuhrpark beschränkte sich auf Modelle von Mercedes-Benz und ließ kaum Abwechslung aufkommen. Erschwerend kam hinzu, dass viele Fahrzeuge ein und derselben Baureihe einfach nur mit unterschiedlichen Motorisierungen angeboten wurden.
Von VW Golf GTI über Lotus Elise bis Pagani Zonda
World Racing 2 zeigt zwar ebenfalls eine gewisse Vorliebe für die Automobile eines deutschen Produzenten, lässt beim vierrädrigen Angebot jedoch keinerlei Langeweile aufkommen. Zur Wahl stehen unter anderen ein kantiger Ur-GTI von VW sowie aktuelle und betagte Modelle von Alfa Romeo und Mercedes-Benz. Außerdem kann sich der Spieler noch mit vielen leistungsstarken Exoten wie dem "Wiesmann Roadster", der "AC Cobra", dem "Pagani Zonda" oder sogar einem 550 PS starken Golf IV austoben.
Während man in "Need for Speed Most Wanted" bei Kollisionen mit Gegnern, Gegenverkehr und Hindernissen noch weitgehend glimpflich davonkommt, lässt die KI von "World Racing 2" kaum etwas durchgehen - jedenfalls nicht ohne weitere Folgen. Wer sich nicht an die Verkehrsregeln hält, muss sich Kommentare wie "unfair", "Fahrfehler" oder "abgekürzt" gefallen lassen, die am Ende des Rennens mit Punktabzug quittiert werden.
Statt harter Dollar oder Euro gelten so genannte "Speedbucks" als Belohnung und Zahlungsmittel. Die Höhe des Spielergehalts richtet sich dabei nach Fairness und fahrerischem Können. Mit dieser Währung lassen sich von Anfang an alle Fahrzeuge und Strecken freikaufen. Dies ist jedoch in erster Linie für Übungszwecke interessant, da bei den meisten Karrieremissionen ohnehin ein bestimmtes Automodell vorgegeben wird.


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge
Also ich kenn kein vergleichbares Spiel! Man (Frau) kann es gut umprogrammieren, modden etc. Außerdem kombiniert es Simulationsgefühl mit echter "Raserei"
es ist fedamt cool wie immer
Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde die Steuerung absolut in Ordnung. Z.B. dass ein Superleicht-Sportwagen mit Motorrad-Triebwerk (Megabusa) deutlich nervöser reagiert als ein Mercedes SL. Für...
Ja das stimmt. World Racing 2 ist für eine jüngere Zielgruppe gedacht, so scheint es mir. Reines Arcadefahrverhalten und seltsame Carphysik lassen schnell Frust aufkommen. Dazu der unnötige Gummiband Effekt der KI...
aufgrund des nicht immer nachvollziehbarem fahrverhaltens kann man nicht wirklich schnell fahren. zu plötzliches ausbrechen stört den spielspaß ungemein. das war in world racing teil 1 wesentlich besser gelöst !