Olympus liefert das Gerät zum 3D-Bild

Verkehrte Netzwelt: Analoge 3D-Brille im Test

Heute gab es Post, von Olympus. Da war, neben der Pressemitteilung über eine nicht weiter relevante XD-Speicherkarte mit einem Gigabyte Kapazität, eine analoge 3D-Brille samt 3D-Bild drin. Die hat zwar nichts mit der Speicherkarte zu tun, sorgt aber konsequent für Heiterkeit in der Redaktion. Mit anderen Worten: Die 3D-Brille ist toll. So toll, dass sie an dieser Stelle einmal einem genaueren Test unterzogen wird. Wird das Internet möglicherweise dreidimensionaler, wenn man mit dem rot-türkisen Pappkameraden surfen geht?

Pappkamerad
Olympus 3D-Brille: Einfach und günstig

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Der erste Eindruck
  2. 2Wirkungsweise
  3. 3Vorsicht im Straßenverkehr!
  4. 4Alternativen zur Olympus 3D-Brille
  5. 5Fazit:

Der erste Eindruck

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Die Qualität der Olympus 3D-Brille lässt ein wenig zu wünschen übrig. Das Pappgestell wirkt nicht sonderlich solide, auch die beiden eingeklebten Filter-Linsen aus dünner Kunststoff-Folie werden dem hochwertigen Markenanspruch von Olympus in keinster Weise gerecht, überall knickt und wackelt es, es ist nur eine Frage der Zeit, bis einer der mit minderwertigen Papp-Scharnieren angebrachten Bügel abreißt. Schade, von Olympus hätte man mehr erwartet.

Hat man die Brille nicht mehr vor, sondern auf den Augen, spielt sie ihre Vorteile gnadenlos aus. Obwohl im "One-Size-Fits-All"-Design gehalten, sitzt sie extrem komfortabel, egal ob Segel- oder Broccoli-Ohren. Auch die Nasenlänge ist irrelevant, egal, ob der Zinken lang und schmal oder kurz und knollig ist, die Brille sitzt wie maßgeschneidert. Dabei beweist sie durch ihr geringes Eigengewicht, dass sich jemand beim Design Gedanken gemacht hat - die 3D-Brille stört den Träger nicht im Geringsten und wird damit gerne mal auf der Nase vergessen, sehr zum Gelächter der anwesenden Redaktion.

Wirkungsweise

Das technische Prinzip der 3D-Brille ist einfach, aber effizient: Das linke Auge wird durch die Linse mit einem Rotfilter versehen, das rechte Auge mit einem Türkisfilter. Entsprechend bearbeitete Bilder können mit Hilfe der Brille betrachtet werden, wodurch ein 3D-Eindruck entsteht. Das im Olympus-Pressepaket mitgelieferte 3D-Bild zeigte eine Landschaftsaufnahme mit Gebirgsbach und Tanne, in 3D entspannender als jede Mittagspause. Ein Effekt, der vom Chef direkt aufgegriffen wurde - statt Pausen gibt es jetzt Landschaftsbilder in 3D an jedem Arbeitsplatz.

Doch wie arbeitet die analoge Olympus-3D-Brille im Alltag? Die ewige Betrachtung vorbereiteter 3D-Motive wird auf die Dauer langweilig, die Brille mit ihrem scharfen Design findet trotzdem gerne und retro-modisch den Weg auf die Nase. Das Tragen von 3D-Brillen in der Öffentlichkeit ist übrigens kein neuer Trend, schon in den Fünfzigern war sie ein gern gesehenes Utensil und fand dank der aufkeimenden 3D-Kinos schnelle Verbreitung in der Rüpel-Szene. Wer das nicht glaubt, möge ein Blick in den zeigenössischen Dokumentarfilm "Zurück in die Zukunft" werfen und sich eines Besseren belehren lassen.

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Beiträgeinsgesamt 9 Beiträge

Zitat: Meiner Vermutung nach scheint es zu schaden diese Brille länger zu tragen - sonst gäbe es diesen Artikel ja nicht :)) Ey, jetzt ist aber gut, ne? Die Brille hat am Wochenende...

Zitat: boah, ist das hässlich!!! Die Brille oder sie Seite? *nachschau* AAAAAARGH!!!! Manchen Leuten sollte man Webdesign auf Lebenszeit verbieten!!!!!

Wusstet ihr das es bereits 3D Brillen für Spiele gab? Geforce 2 und 3 hatten einen Steckplatz für eine elektronische 3D Brille Es sah wirklich 3D aus, allerdings hat das wirklich kopfschmerzen bereitet...

Meiner Vermutung nach scheint es zu schaden diese Brille länger zu tragen - sonst gäbe es diesen Artikel ja nicht :)) p.s. Mein Zimmer bräuchte auch ein bisschen Ordnung :P

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