Video LAN Client - das Konvertierung-Genie

Tutorial: iPod-Videos schneller erstellen mit VLC



08.07.2006 11:35 Uhr

Der iPod video ist eine feine Erfindung. Unterwegs schnell ein Video schauen? Kein Problem mit dem kleinen MP3-Player von Apple. Dummerweise hat Apple das Gerät so konzipiert, dass Videos besser eingekauft werden sollten, im iTunes Musicstore. Denn die Konvertierung heruntergeladener oder selbst aufgenommener Dateien mit Apples Quicktime dauert ewig. Abhilfe schafft der Video-Player VLC.

VLC-Oberfläche

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhaltsverzeichnis
  2. 2Mehr als nur ein Video-Player
  3. 3Der Codec des Ausgangsformats muss installiert sein
  4. 4Die richtige Dateigröße
  5. 5Einstellungen
  6. 6Auf das Seitenverhältnis achten
  7. 7Video-Tutorial

Inhaltsverzeichnis

Mehr als nur ein Video-Player

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VLC steht für "Video LAN Client". Das Open-Source-Tool, das normalerweise hauptsächlich als ultrakompatibler Video-Player eingesetzt wird, kann weit mehr als nur Videos abzuspielen. Denn VLC ist unter der Haube auch ein vollwertiger Video-Konverter, mit dem sich problemlos iPod-gerechte Videos aus nahezu jedem Dateiformat erstellen lassen. Da nimmt der kostenlose Player Apple Quicktime problemlos die Butter vom Brot.

Der Codec des Ausgangsformats muss installiert sein

Natürlich immer vorausgesetzt, VLC kommt mit dem Ausgangs-Format zurecht. Egal ob Windows Media, MPEG1, 2 oder 4, Quicktime oder DV: VLC spielt die gängigsten Video-Formate ohne größere Probleme. Einzig Real Media versteht der Player nicht, was aber nicht weiter tragisch ist, da dieses Format in letzter Zeit immer öfter von Quicktime und Windows Media abgelöst wird. Real Media wird meist nur noch für Live-Streams benutzt, meist finden sich auf Websites, die Real nutzen, aber auch die Stream-Formate der anderen Anbieter.

Einstellungs-Menü

Die richtige Dateigröße

Um iPod-gerechte Videos mit VLC zu erstellen, bedarf es nur einiger kleiner Einstellungen. Dabei ist VLC wesentlich schneller als Apples Quicktime: Videos werden teilweise in Echtzeit und noch schneller umgewandelt. Im Vergleich zur Apple-Lösung ein riesiger Fortschritt, dauerte hier doch die Umwandlung selbst einfacher, kurzer Videos bereits Stunden.

Umkodieren leicht gemacht

Einstellungen

Der erste Schritt ist die Einstellung des Stream-Outputs. Dazu klickt man sich ins Einstellungs-Menü. Die Screenshots zeigen die Mac-Version von VLC, unter Windows findet sich das Einstellungs-Menü unter "Einstellungen". Dort sollte zuerst das Häkchen "Erweitert" gesetzt werden, damit die vollständigen Menüs angezeigt werden. Nun klickt man sich weiter nach Stream-Output >>> Sout Stream >>> Umkodieren. In diesem Fenster lassen sich Videobreite und -höhe setzen. Zwar unterstützt der iPod Videos bis zu 480 x 480 Pixeln, sinnvoller, weil weiter verbreitet, ist aber erst einmal das Standard-Format 320 x 240 Pixel. Also bei "Videobreite" 320 eintippen, bei "Videohöhe" 240. Ein Klick auf "Sichern" speichert die Einstellungen.

Datei öffnen

Auf das Seitenverhältnis achten

Die Video-Kodierfunktion von VLC ist nun scharf geschaltet. Videos werden auf Wunsch in die passende Größe gezwängt. Beachtet werden sollte, dass es sich bei 320 x 240 um ein 4:3-Format handelt. Die Ausgangsvideos sollten also, um Verzerrungen vorzubeugen, ebenfalls in diesem Format vorliegen. Da es sich aber um das normale Fernseh-Format handelt, dürften die meisten Dateien tatsächlich in 4:3 codiert sein. DVD-Rips und Co. werden von VLC in das richtige Seitenverhältnis umgerechnet.

Video-Tutorial

Im obigen Video-Tutorial wird der gleiche Vorgang gezeigt, der auch in diesem schriftlichen Tutorial beschrieben wird. Allerdings wird im Video-Tutorial der Streaming-Assistent verwendet, der die Konvertierung noch einfacher macht. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie detaillierte Informationen über alle Einstellungen.


Umkodierung per Hand

Nun geht es an die Umkodierung der Videos. Dazu wählt man den Menüpunkt Datei >>> Öffnen und wählt ein Video auf der Festplatte aus. Statt auf "OK", um das Video regulär abzuspielen, wählt man das "Erweitert"-Kontrollkästchen an, wodurch der Knopf "Einstellungen" anwählbar wird. Ein Klick öffnet das Einstellungs-Fenster, wo sich genau festlegen lässt, welcher Dateityp entstehen soll und wie es mit Audio- und Videospuren ausschaut.

Verkapseln und Kodieren

Zuerst sollte die "Verkapselungsmethode" angewählt werden, die Übersetzung ist etwas hakelig, es geht darum, ein sinnvolles Zielformat zu finden. Ein Blick in die iPod-Spezifikationen verrät, dass der iPod video nur MP4, M4V und MOV-Dateien schluckt. Als optimales Format für den iPod video eignet sich jedoch MP4, das wird also ausgewählt.

Datei Öffnen

Codec wählen

Im darunter liegenden Kästchen müssen jetzt noch "Umschlüsselungsmethoden" festgelegt werden. Auch hier hat sich wieder der böse Übersetzungsteufel eingeschlichen. Gemeint ist natürlich die Kodierungsmethode. Manchmal meinen Übersetzer es eben zu gut und schießen über das Ziel hinaus. Im Feld "Video" wählt man "mp4v" aus, was soviel wie "MP4 Video" bedeutet. Konsequenterweise sollte unter "Audio" also "mp4a" gewählt werden, "MP4 Audio" also.

Erweiterte Einstellungen

Die Bitrate auswählen

Nun geht es an die Bitraten. Der iPod video versteht laut Spezifikation Dateien mit einer Bit-, also Abtastrate von maximal 2.500 Kilobits pro Sekunde. Das entspricht der Geschwindigkeit eines DSL-Anschlusses mit 2,5 MBit, viele Daten pro Sekunde also. Welcher Wert hier eingegeben wird, ist dem Anwender überlassen. Je höher der Wert, desto größer die Datei, je niedriger der Wert, desto schlechter die Qualität. Gerade bei qualitativ minderwertigem Material - zum Beispiel Videos, die mit der analogen TV-Karte aufgenommen wurden - sollte aber eine hohe Bitrate gewählt werden, um das Material nicht zusätzlich verschlechtern. Das Feld "Skalieren" kann mit der Vorgabe "1" belassen werden.

Output-Datei auswählen

Ist die Video-Bitrate gesetzt, sollte noch die Bitrate der Audio-Spur gewählt werden. 160 Kilobit pro Sekunde sind das Maximum, wozu der iPod fähig ist. Auch hier sollte der höchste Wert gewählt werden, einfach um das Ausgangsmaterial nicht zu quälen. Ist dort nämlich miese Qualität, könnte die durch weitere Kodierung mit einer zu niedrigen Bitrate (< 128 KBit/s) noch zusätzlich geschädigt werden. Zwei Kanäle sorgen für den nötigen Stereo-Genuss.

VLC kodiert in Echtzeit

Dateiname und Zielformat

Zu guter Letzt erfolgt die Auswahl der Zieldatei. Dazu muss oben im Fenster auf "Durchsuchen" geklickt werden. VLC gibt direkt eine Zieldatei mit richtiger Endung vor abhängig von der "Verkapselungsmethode". Diese Datei wird neu erstellt, auf Wunsch auch in einem speziellen Ordner. Im aktuellen Fall soll ja eine MPEG4-Datei erstellt werden, deshalb endet die Datei, die erzeugt werden soll, auf ".mp4". Wählt man als Verkapselung stattdessen MPEG1, wird eine ".mpg"-Datei erstellt, bei "Quicktime" eine ".mov"-Datei. So logisch kann Open Source sein.


Ist die Zieldatei festgelegt, kann noch die Checkbox "Lokal Wiedergeben" angewählt werden. Sie sorgt dafür, dass VLC das Video während der Kodierung abspielt. Jetzt kann auf "OK" geklickt werden, man kommt zurück ist Öffnen-Fenster. Auch hier hilft ein Klick auf "OK", schon legt VLC mit der Umkodierung los. Und zwar in Echtzeit. Um Rechenzeit zu sparen, sollte die lokale Wiedergabe allerdings ausgeschaltet werden, sie bremst nicht nur den Kodiervorgang, sondern den ganzen Rechner unnötig aus.

Kodierung in Echtzeit

Jetzt ist Warten angesagt. Je größer das Ausgangsmaterial, desto länger dauert die Kodierung. Gerade wenn die Ausgangsvideos nicht das passende Format haben, kann es schon einmal vorkommen, dass VLC länger braucht als bei kleinen Videos. Dennoch ist der Player als Konverter wesentlich schneller als zum Beispiel Quicktime - vermutlich, weil Apple verhindern wollte, dass jedermann sich aufgenommene Serien und Filme halbindustriell auf den iPod zieht. Immerhin verkauft Apple die Dinger ja auch.

Die fertige Datei läuft problemlos in Quicktime...

Ist die Kodierung inzwischen durchgelaufen? Wunderbar, dann kann die fertige Datei unter die Lupe genommen werden. Ein Doppelklick öffnet sie im für MP4-Videos zuständigen Player, unter Windows ist das der Media-Player, unter Mac OS X der Quicktime-Player. Und siehe da: Die Datei funktioniert einwandfrei. Doch wie kommt das Video auf den iPod? Die einfachste Möglichkeit ist iTunes. Dazu muss man das neu erstellte Video einfach nur noch ins iTunes-Fenster ziehen. Von dort aus kann sich das Video dann entsprechend der Voreinstellungen des iPod video auf den Player übertragen lassen.

... und natürlich in iTunes und auf dem iPod

VLC - das Konvertierungs-Genie

Im Tutorial war das Ausgangsmaterial ein MPG-Video, das Zielformat sollte eine MP4-Datei sein. Natürlich funktioniert die Vorgehensweise auch mit jedem anderen Quell- und Zielformat. Allerdings sollte auf das richtige Seitenverhältnis geachtet werden, sonst ist das Video später verzerrt. VLC hat gegenüber Quicktime den Vorteil, wesentlich schneller bei der Codierung zu sein. Als Nachteil ist anzuführen, dass VLC dafür den hochwertigen H.264-Codec nicht beherrscht, den Quicktime verwendet, weshalb es vermutlich so lange braucht.

Mit anderen Worten: Das Erstellen von iPod-Videos in Quicktime dauert wegen H.264 zwar länger, hat dafür aber auch qualitativ wesentlich mehr zu bieten als die Kodierung mit VLC. Dafür muss natürlich auch das Quellmaterial die nötige Qualität vorweisen, Verbesserungen an miesem Material kann kein Codec vornehmen. Die meisten Ausgangs-Videos sind aber alles andere als DVD- oder gar HDTV-Qualität, weshalb VLC in den meisten Fällen ausreichen dürfte. Zum Beispiel für die Erstellung von Video-Podcasts.

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Kommentare: Tutorial: iPod-Videos schneller erstellen mit VLC (53)

  1. 1News - Tutorial: iPod-Videos schneller erstellen mit VLC
  2.  

Im Forum diskutieren: News - Tutorial: iPod-Videos schneller erstellen mit VLC

Thema: News - Tutorial: iPod-Videos schneller erstellen mit VLC

Anonym
03.12.05 12:17

hi, bin auch stolzer besitzer (eines mittlerweile schon recht zerkratzen) iPod Video 60GB. Bei meinen streifzügen durch web, auf der suche nach einer software die meine "urlaubsvideos" und dvds in ein iPod video format umwandelt, bin ich auf eine software namens "imToo iPod movie converter" gestoßen. Großer vorteil der software: es dauert etwa nur 1/3 der zeit, die das video hat, um sie ins ipod videoformat umzuwandeln. also ein Tip an die redaktion, testets mal aus


tk69
03.12.05 13:08

Auch der VLC ist nicht 100% zuverlässig. Manche *.mov-Dateien kann ich gar nicht erst abspielen, die in Quicktime jedoch problemlos abspielen kann.
Der zweite Knackpunkt wird dann sein, wenn ich meine umgewandelten Videos auf den iPod bringen möchte: Wird er sie nehmen?

Dennoch danke für den Tipp!


tk69
03.12.05 13:49

Hab was vergessen...

Wie sieht das mit den 16:9-Videos aus? Zur Zeit codiert er das zwangsweise in 4:3, ohne Balken, sodass das Video gequetscht aussieht.


Hausmeister
03.12.05 17:13

Es gibt ja immer noch S.U.P.E.R, das ist ein Superkonvertierungsprogramm, damit habe ich schon Videos für den iPod codiert, ging echt schnell! Auf jeden Fall schneller als Echtzeit, viel schneller!


Anonym
03.12.05 23:06

kann ich damit auch Videos konventieren, die danach auf dem u10 von iriver laufen?

Also sind die Formate da die gleichen (mp4)?


tk69
04.12.05 14:46

Habe bei Versiontracker nicht gefunden mit deiner Schreibweise (S.U.P.E.R).
Andere Programme beginnen oft mit Super..., aber konnte kein Konvertierungsprogramm finden.

Hast du dazu mal einen Link? Ist das Freeware?


Hausmeister
04.12.05 15:45

http://super.free.free.fr/SUPERsetup.exe


tk69
04.12.05 18:12

oje... ist das ein Win-Programm?

grrrr

Hab einen Mac!


Tweek
05.12.05 09:24

Zitat:

Wie sieht das mit den 16:9-Videos aus? Zur Zeit codiert er das zwangsweise in 4:3, ohne Balken, sodass das Video gequetscht aussieht.


Da musst Du das richtige Seitenverhältnis einstellen. Dazu musst Du erst einmal herausfinden, wie das Seitenverhältnis ist. Bei 16:9 musst Du die Pixelbreite überlegen, die Du brauchst, zum Beispiel 480, das ist 16*30. Hat das Video dann die Breitbildauflösung, gibst Du bei der Höhe einfach 30*9 = 270 ein. Schon hat das Video das richtig Format.


Tweek
05.12.05 09:25

Zitat:

Also sind die Formate da die gleichen (mp4)?


Soweit ich weiß ist der iPod da wesentlich wählerischer als die anderen Player. MP4-Videos, die auf dem iPod laufen, sollten auch auf anderen Playern funktionieren.


Tweek
05.12.05 09:26

Zitat:

Hab einen Mac!


Genau deshalb die VLC-Geschichte. VLC gibt es nämlich für ausnahmslos alle aktuell entwickelten Betriebssysteme, von Windows über Mac OS X und Linux bis hin zu BeOS. Die anderen Lösungen sind alle Betriebssystem-spezifisch.


Stefab
05.12.05 16:59

"Dennoch ist der Player als Konverter wesentlich schneller als zum Beispiel Quicktime - vermutlich, weil Apple verhindern wollte, dass jedermann sich aufgenommene Serien und Filme halbindustriell auf den iPod zieht"

Entschuldigung, aber H.264 ist einfach weitaus aufwendiger und dauert darum auch wesentlich länger zum encoden. Noch dazu macht Quicktime automatisch Multipass (nicht nur 2-pass), wenn man "iPod 320x240" als Kodierungs-Methode verwendet.

Des weiteren vergesst ihr die möglichen Auflösungen von MPEG4 anzugeben. Der iPod kann dabei maximal 320.400 Pixel wiedergeben, wobei scheinbar immer nur Quadratisch, d.h. für 4:3 braucht man 552x414, für 16:9 braucht man 640x360, usw. Kann sich jeder selbst ausrechnen, mit der Formel:

bx * hx = 240.000

Wobei b die Breite und h die Höhe des Seitenverhältnisses ist. Also zB. so:

16 x * 9 x = 230.400

16*9 * x^2 = 230.400

x^2 = 1600

x = 40

Dann seht ihr:

16x40 (= 640) für die Breite und 9x40 (=360) für die Höhe.


Stefab
05.12.05 17:06

Also bei mir hat bisher wirklich alles, was echtes MPEG4 ist, funktioniert. Leider kann ich das von meinem portablen DVD Player (der angeblich MPEG4 können soll) nicht behaupten, der spielt nämlich gar kein MPEG4 ab, obwohl das Logo inkl. "MPEG4 Playback" drauf sind.
(Mein Handy (Sony Ericsson) schaffts dafür, aber nur bis 176x134 oder so ähnlich.)
Das selbe gilt für diverse andere DVD Player. Ich finde diesen Betrug sollte man mal großflächig aufdecken. Denn DivX ist nicht MPEG4!

http://www.video-4-all.info/glossar/divx.html

Zitat:
"Um eine typische Verwechslung aufzuklären: DivX ist kein MPEG-4 im Sinne dieser Bedeutung. Es ist vielmehr ein kurioses Sammelsurium verschiedener Standards. "

Bisher ist mir noch kein MPEG4 untergekommen, welches die maximale Auflösung nicht überstieg, was auf dem iPod nicht abegspielt werden konnte. Euch etwa?
Wirklich empfindlich ist der iPod nur bei H.264, da kann er wirklich einiges nicht abspielen, ohne ersichtlichen Grund.

Ach ja, noch etwas: Der 3ivx Codec ist IMHO mit Abstand der beste MPEG4 Encoder (nach H.264 - was aber part 10 ist, und somit nicht im "normalen" MPEG4-Spektrum liegt), den ich kenne. Das Material wird WESENTLICH besser als zB. mit Apple's MPEG4 Encoder (dieser ist übrigens auch in Quicktime PRO dabei und macht Videos, die der iPod abspielen kann) oder allen anderen Encodern, die ich proboiert habe. (VLC war noch nicht dabei, werden mal sehen... erwarte mir aber nicht die Qualität von 3ivx)


Stefab
05.12.05 17:08

PS: Natürlich ist der Quicktime MPEG4 Encoder auch um ein vielfaches schneller, als das H.264 preset... also der Satz mit der Aussage: Apple macht da absichtliche eine Bremse hinein, ist sowas von unsinnig...


Tweek
06.12.05 10:12

Zitat:

Apple macht da absichtliche eine Bremse hinein, ist sowas von unsinnig...


Mag sein, aber im Rahmen des Tests habe ich beides ausprobiert. Die MPEG4-Codierung in QT war zwar schneller als die mit H.264, aber nicht so schnell wie z.B. VLC.


Stefab
09.12.05 14:07

Quicktime ist mit MPEG4 als Encoding-Format auch ähnlich schnell wie VLC. Daneben kann man mit MPEG4 höhere Auflösungen verwenden, bei 16:9 zB. 640x360, bei 4:3 zB. 552x414 bei 2,35:1 nehme ich: 720x304

Daneben bekomme ich mit 3ivx Dual Pass bessere Ergebnisse.


Auch gut zu wissen
09.12.05 14:11

Dann nimmt man VLC, wenn es denn schnell sein muss. Jedoch muss man auch dazu sagen, dass ein schnelles Encoding meist zu Lasten der Qualität geht.

Es gab zB. vor einiger Zeit noch den "alten" MPEG2-Exporter von Apple, dieser kam auf etwa Echtzeit auf einem 1 Ghz G4.
Der aktuelle Encoder schafft Echtzeit aber gerade mal auf einem Dual 1,25 G4 oder ähnlichem.

Dafür ist eben auch die Qualität wesentlich besser.

Man kann auch zB. MPEG Streamclip nehmen und Single-Pass H.264 Video für den iPod erzeugen. Das dauert nur etwa 2 mal so lange wie das Video, dafür ist die Qualität auch eher mangelhaft...


Amroth
10.12.05 18:44

ich habe jetzt versucht diverse Videos umzuwandeln allerdings enthalten meine neuen dateien immer nur entweder den ton oder das video der ursprünglichen datei...

hat irgendjemand vieleicht eine idee woran das liegen könnte? :S

danke schon mal für eure antworten


Tweek
13.12.05 10:44

Zitat:

dass ein schnelles Encoding meist zu Lasten der Qualität geht.



Das mag sein, aber das kommt davon, ob man den Rechner einen oder mehrere Durchläufe rechnen lässt. Und natürlich auch von der Geschwindigkeit des Rechners.


macpat
29.12.05 21:15

Bei mir ging alles ganz glatt - bis ich den film auf den iPod laden wollte. Die Übertragung in das iTune-Fenster geht. Beim aktualisieren oder rüberziehen auf das Sympol kommt dann ein Fenster mit dem Link zu http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=301461-de
Welcher nicht wirklich weiterhilft. Kann es sein, dass iTunes 6 dieses Manöver nicht mehr unterstützt?


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