Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Test - Teil 3
Steelpad QcK und X-RayPad Aqua A2C
Sharkoon Xurface
Das mit knapp acht Euro günstigste Mousepad im Testfeld kommt gleich in fünffacher Ausfertigung. Das Sharkoon "Xurface" ist gerade einmal einen halben Millimeter dick und fällt mit einer Fläche von 25 mal 20,4 Zentimetern recht klein aus. Mehr Haftung bietet kein anderes Mousepad, denn die selbsthaftende Unterseite klebt regelrecht am Schreibtisch fest. Wenn die Fingernägel nicht lang genug sind, gestaltet sich das Entfernen allerdings schwierig. Die glatte Oberfläche eignet sich am besten für schnelle Manöver. Leider werden die Maus-Geräusche beinahe ungefiltert auf den Schreibtisch übertragen.

Für etwa 12 Euro bekommen Gamer mit dem Steelpad "QcK" ein flaches und angenehm weiches Mousepad. Die Auflage aus feinmaschigem Stoff bietet sich besonders für Präzisions-Einsätze an, da sie der Maus mehr Widerstand entgegensetzt als ein geschwindigkeitsoptimierter "Spielplatz". Positiv fällt auf, dass bei der Benutzung des QcKs wie bei den flexiblen Razer-Mousepads kaum Geräusche entstehen. Das "Aqua A2C" von X-RayPad spielt in derselben Liga wie das Steelpad QcK. Doch trotz vergleichbarer Leistung bei kleineren Ausmaßen kostet es vier Euro mehr als das Konkurrenzmodell.

XTrac Gaming-Pad Pro HS und Zoom
Für knapp 17 Euro gehen die beiden Mitbewerber von XTrac über den Ladentisch. Beide warten mit einer auffälligen, schwarz-weißen Waben-Optik auf. Auf der Unterseite der Plastik-Pads sorgt die hauseigene Gummierung "Sure Grip II" für Halt, der beim "Pro HS" jedoch deutlich geringer ausfällt. Bei gleicher Länge und Breite fällt das "Zoom" mit einer Höhe von gerade einmal einem halben Millimeter fünfmal flacher aus als das Pro HS. Die beiden Oberflächenstrukturen scheinen für schnelle Bewegungen ausgelegt zu sein und sind für präzise Kleinarbeit eher zweite Wahl.

Drittes Zwischenergebnis und Gesamtsieger
Für netzwelt ist die Razer Mantis Mat in den Varianten Control und Speed das beste flexible Mousepad. Auf einer riesigen Arbeitsfläche vereint es sehr gute Gleiteigenschaften mit minimaler Geräuschentwicklung. Kaum schlechter schneiden das F-30R und F-10S von Func Surface ab. Einen gelungenen Kompromiss zwischen Präzision und Geschwindigkeit erzielt das drittplatzierte QPad AIM LowSense.
Von allen 27 getesteten Mousepads bieten das Compad maXXpad und Sharkoon Xurface das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Dahinter folgen in absteigender Reihenfolge das Steelpad QcK, X-RayPad Aqua A2C, Gamerswear Slickride, Compad VarioPad und Gamerswear STAINLess. Den letzten Platz teilen sich das Gaming-Pad Pro HS und Zoom von XTrac.
Der Gesamtsieg über alle Mousepads gebührt der Razer eXactMat. Das doppelseitige Aluminium-Mousepad besticht durch hochwertige Verarbeitung und Optik und bietet zusammen mit der Handballenauflage eXactRest den besten Bedienkomfort. Zum Preistipp und zweiten Sieger küren wir das Rantopad P1, das bei deutlich geringeren Anschaffungskosten kaum weniger bietet als die Razer eXactMat. Gleichwertig auf dem dritten Platz landen das Cyber Snipa, Steelpad S&S sowie die Razer Mantis Mat.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Zitat: Warum über 20euro für ein stück matte ausgeben, ungerechtfertigt gegen über den produktions kosten. Zum Glück gibt es ja noch den Baumarkt....
Warum über 20euro für ein stück matte ausgeben, ungerechtfertigt gegen über den produktions kosten.