Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Test - Teil 3

Gamerswear Slickride und STAINLess Pad

Beide Func-Surface-Modelle werden mit einem praktischen Clip ausgeliefert, der einfach an das Mousepad gesteckt wird und das Mauskabel in Position hält. Das F-10S vermittelt mit seiner feinen Oberfläche ein leicht höheres Geschwindigkeitsgefühl als das raue F-30R, lässt es dabei allerdings nicht an Exaktheit mangeln. Für Spieler, die eine sehr hohe Empfindlichkeit der Maus vorziehen, bietet sich hingegen das F-30R mit mehr Widerstand an. Die synthetischen Gummiunterlagen sind jeweils für etwa 27 Euro erhältlich, die größeren "Large"-Varianten schlagen mit drei Euro mehr zu Buche.

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Bei Panzerglas denkt man in der Regel nicht an Mousepads, sondern vielmehr an dunkle Politiker-Limousinen, die ihren prominenten Inhalt vor terroristischen Übergriffen schützen. Doch beim "Slickride" von Gamerswear ist ungewöhnlicherweise eine dünne Schicht des Materials eingearbeitet, die es unverwüstlich machen soll. Auf der hauptsächlich schwarzen Oberfläche sorgt ein blau-weiß-rotes eSports-Logo in der unteren rechten Ecke für optische Abwechslung.

gamerswear slickride pad 1133359510gamerswear stainless pad 1133359510

Das fast ein halbes Pfund schwere Mousepad kann mit erstklassigen Gleiteigenschaften aufwarten. Besonders gut harmoniert es mit der Razer Copperhead, die sich leichtgängig, schnell und präzise darüber scheuchen lässt. Leider verrutscht es schneller als die meisten anderen Mitbewerber. Das "STAINLess Pad" spielt sozusagen das rauhe Gegenstück zum Slickride und bringt es auf satte 300 Gramm Kampfgewicht. Die rauhe Struktur rückt eher die Genauigkeit der Bewegungen in den Vordergrund und funktioniert mit beiden Test-Mäusen etwa gleich gut. Zudem erweist es sich als standfester als die hauseigene Konkurrenz. Das Gamerswear Slickride kostet circa 19 Euro, das STAINLess sechs Euro mehr.

QPad AIM 4mm LowSense "green eye"

qpad aim lowsense 1133359510Mit diesem Mousepad dürfte es schwer sein, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Denn es misst mehr als 40 mal 28 Zentimeter und stellt auf der kompletten Fläche ein futuristisches Motiv zur Schau, dessen Zentrum eine grüne Kugel mit Fadenkreuz bildet. Obwohl es nach dem Auspacken stark nach Aquarium riecht, gibt es in puncto Haptik und Funktionalität keine Schwächen zu verzeichnen. Es fühlt sich angenehm weich an, erzeugt kaum Reibungsgeräusche und macht ein Verrutschen nahezu unmöglich. Dabei gestattet die fein strukturierte Oberfläche sowohl schnelle als auch präzise Mausmanöver. Selbst kleinste Bewegungen werden prompt in die Tat umgesetzt. Der Preis beträgt circa 24 Euro.

Razer Mantis Control und Speed Mat

razer mantis control mat 1133360089Für etwa 25 Euro sind die "Mantis Control Mat" und "Mantis Speed Mat" von Razer erhältlich. Die XXL-Mousepads aus "Fibertek" sind mit einer verfügbaren Arbeitsfläche von 44,4 mal 35,5 Zentimetern die mit Abstand größten im Vergleich. Dank einer gelungenen Farbkombination von Schwarz und Giftgrün gehören sie auch zu den auffälligsten. Sie verfügen über eine textile Beschaffenheit und eine gummierte Unterseite, deren Rutschfestigkeit keinerlei Wünsche offen lässt.

Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Test - Teil 3
Die Control Mat soll dem Spieler, wie der Name schon sagt, zu besserer Kontrolle verhelfen - was ihr auch gelingt: Millimetergenau gibt sie jede Bewegung der Logitech G7 und Razer Copperhead wieder, ohne dabei viel Reibung aufzubauen. Noch weniger Widerstand erzeugt die feine Oberfläche der Speed Mat, was vor allem Zockern mit flinken Fingern zugute kommt. Die Geräuschentwicklung der beiden Razer-Mousepads liegt sogar noch unter der des leisen QPad AIM.

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