Geschenke oder alles wie immer?
DSL-Aktionen im Überblick - Aktuell: Internet- und Telefon-Flatrates
DSL-Tarife & -Provider
Der DSL-Markt ist weiter in Bewegung. Schnelles Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde ist mittlerweile schon für knapp 18 Euro im Monat zu haben - allerdings ohne Telefon-Flatrate. Wer sich auch mit 2.048 Kilobit pro Sekunde zufrieden gibt, bekommt für 17 Euro monatlich auch eine Telefon-Flatrate inklusive.
Im Kleingedruckten lauern bekanntlich viele Fallen für Verbraucher. Die Angebote der Provider sollten deshalb genau unter die Lupe genommen werden. Wer sich nicht lange an einen Anbieter binden möchte, sollte zum Beispiel bei Mindestvertragslaufzeiten von 24 Monaten vorsichtig sein. Beim DSL-Einstieg gibt es außerdem einige Grundregeln zu beachten, die genauen Tarife und Bedingungen können Sie hier in der ständig aktualisierten Übersicht nachlesen.
Für alle Anbieter gilt: DSL 1.000 (1.024/128 kBit/s) ist quasi nicht mehr erhältlich, kostete aber bisher rund 17 Euro pro Monat, DSL 2.000 (2.048/192 kBit/s) rund 20 Euro pro Monat, DSL 6.000 (6.016/576 kBit/s) rund 25 Euro pro Monat, ADSL2+ mit 16 MBit (16.000/800 kBit/s) rund 30 Euro pro Monat. Bis auf einige Ausnahmen ist ein Telefonanschluss der Telekom Voraussetzung. Die Komplettangebote, die auch einen Nicht-Telekom-Telefonanschluss beinhalten, der hier aufgezählten und anderer Anbieter wie Arcor, Alice und Versatel finden Sie hier.
Anbieter- Freenet: Telefon-Flatrate für sieben Euro
- 1&1: DSL-Anschluss mit Handy-Flat
- T-Home: Alles aus einer Hand
- Lidl: DSL zu Discounter-Preisen
- GMX: Highspeed-DSL für wenig Geld
- Congstar: Konkurrenz aus dem eigenen Haus
- Tele 2: Hardware zur Miete
- Carpo: DSL-Angebot mit Community-Tarif
- Strato: Freenet unter fremder Flagge
11. Februar: Flat-Paket nennt Freenet sein Basisangebot mit DSL- und Telefonflatrate. Der günstigste Tarif für 17,95 Euro enthält einen DSL 2000-Anschluss mit bis zu 2.048 Kilobit pro Sekunde. Fürs Telefonieren berechnet der Provider 2,9 Cent die Minute bei Gesprächen ins deutsche Festnetz von Montag bis Freitag, sieben bis 19 Uhr. Wer schneller im Netz unterwegs sein möchte, kann wahlweise einen DSL 6000 mit bis zu 6018 Kilobit pro Sekunde oder einen DSL 16000-Anschluss mit bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde buchen. Mit DSL 6000 kostet dasselbe Angebot monatlich 22,95 Euro, für DSL 16.000 berechnet der Provider 27,95 Euro pro Monat. Zum DSL-Paket kann eine Telefon-Flatrate hinzugebucht werden. Freenet verlangt dafür einen Aufpreis von sieben Euro. Dafür sind Telefonate ins deutsche Festnetz und darüber hinaus in sieben weitere Länder (Österreich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Spanien und Dänemark) kostenlos.
Wer eine Telefon-Flatrate wählt, kann in den ersten drei Monaten der Nutzung viel Geld sparen. So werden für einen DSL 2000-Anschluss inklusive Telefon-Flatrate drei Monate lang 9,95 Euro, danach 24,95 Euro fällig. Wer zu einem DSL 6000-Anschluss beziehungsweise DSL 16000-Anschluss eine Telefon-Flatrate bestellt, zahlt 14,95 beziehungsweise 19,95 Euro in den ersten drei Monaten.
Als DSL-Hardware hat Freenet verschiedene Fritz-Boxen im Angebot. Die kabelgebundene Fritz!Box Fon wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer einen drahtlosen Internet-Zugang benötigt, kann auf die Fritz!Box Fon WLAN 717 zurückgreifen. Freenet berechnet für die Hardware einmalig 19,90 Euro. Das Fritz!Fon 7150 schlägt mit 69,90 Euro zu Buche. Es kombiniert DSL-WLAN-Router und Schnurlos-Telefon. Bei Buchung einer Telefon-Flatrate wird für das Gerät 20 Euro weniger fällig. Für den Versand des jeweiligen Gerätes verlangt der Provider eine Pauschale von 9,90 Euro. Eine Bereitstellungsgebühr stellt Freenet lediglich bei dem DSL 2000-Anschluss in Rechnung. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.
Vorteile:Günstige DSL-Angebote, für Wenigtelefonierer Volumentarife im Angebot
Nachteile:Lange Vertragslaufzeit
11. Februar: 1&1 nennt seine Zugangspakete "Surf & Phone". Neben der Telefon- und DSL-Flatrate kann in einigen Tarifen auch eine Handy-Flatrate hinzugebucht werden. Mit der Online-Videothek maxdomebietet 1&1 auch Zugang zu Kino- und Spielfilmen an.
Das günstigste Angebot kostet 14,99 Euro monatlich und enthält eine DSL-Flatrate bis zu 2.048 Kilobit pro Sekunde. Für Telefonate ins deutsche Festnetz berechnet 1&1 in diesem Tarif 2,9 Cent pro Minute. Eine Telefon-Flatrate kann für fünf Euro hinzugebucht werden. Für monatlich 24,99 Euro ist diese beim DSL-Anschluss mit bis zu 6.016 Kilobit pro Sekunde im Preis inbegriffen. Neben der DSL- und Telefon-Flatrate gibt es auch eine Handy-Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz und zwischen 1&1-Mobilfunkkunden kostenlos dazu. Außerdem sind zwei Rufnummern im Angebot inbegriffen.
Wer noch schneller im Internet surfen will, wählt für 29,99 Euro monatlich einen DSL-Anschluss mit einer Geschwindigkeit bis zu 16.000 kBit/s. Dafür erhält der Kunde vier Rufnummern und einen Zugang zur Online-Videothek. Bis zu 400 Filme sind kostenlos, für weitere Dateien kassiert 1&1 im Einzelabruf 49 Cent.
In allen Paketen inklusive ist eine Homebanking-Software. Über eine aufgeräumte Oberfläche lassen sich so Überweisungen und Aufträge mit der Bank durchführen. Als Zugangsgerät kann der Kunde zwischen der 1&1 Surf & Phone Box WLAN und dem 1&1 HomeServer wählen. Der WLAN-Router ist eine Fritz!Box und wird von 1&1 kostenlos zur Verfügung gestellt. Der 1&1-Homeserver kostet 29,99 Euro und überträgt Daten in einer Geschwindigkeit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Dabei setzt der Hersteller auf den WLAN-Standard "N". Für den Versand der Geräte stellt der Provider 9,60 Euro in Rechnung. Optional kann das Netzwerk mit WLAN-Sticks für je 29,99 Euro erweitert werden. Die Mindesvertragslaufzeit beträgt 24 Monate, Bereitstellungsgebühren fallen nicht an.
Vorteile: Günstige DSL-Angebote, Zugang zur Online-Videothek, aktuelle Hardware
Nachteile: Lange Vertragslaufzeit
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Sehr gute Zusammenfassung und Übersicht, ausgesprochen hilfreich bei der Suche nach dem geeigneten Anbieter, auch bei Familie, Freunden und Bekannten. Vielen Dank
ARtikel ist wirklich gut. Ich habe mich für Congstar entschieden. Hauptgrund war die monatliche Kündigungsmöglichkeit.
Bevor ich gebuch habe hab ich hier: Congstar noch einen Gutschein gefunden. Damit reduziert sich die ANschlußgebür auch noch. Vielleicht funktioniert er ja noch?!
Zitat: Für alle Anbieter gilt: DSL 1.000 (1.024/128 kBit/s) ist quasi nicht mehr erhältlich...
Ein sehr schöner Bericht, nur sieht es so aus das in vielen kleinen Gemeinden bis heute nur isdn, dsl light bis dsl 1000 zur verfügung steht.
Ich wohne im Landkreis Würzburg und in den meisten kleinen Gemeinden ist noch isdn oder dsl light/1000 die Beste Verbindung die man wählen kann.
In Zukunft wird sich daran auch nichts ändern, da schon seit 4 Jahren beschwichtigt wird und sich bis heute nichts getan hat.
mfg
ISDN ist echt hart!
Die Problematik der "DSL-freien Zonen" werden wir noch separat behandeln. Immer wieder beschweren sich Leser, dass sie benachteiligt sind, weil es sich für DSL-Anbieter nicht lohnt einen Kasten in dem Ort aufzustellen in dem diese wohnen :-(
Der Nachteil von Congstar ist doch schon länger entfallen. Man benötigt keinen Telekom-Anschluss mehr, da Congstar jetzt auch Komplettangebote mit eigenen Anschluss anbietet.
man achte auf die DSL Leitungen (Bis zu . . .)
Ich habe meinen alten Anbieter fristlos gekündigt, da ich 100% bezahle und nur 60% Leistung erhalten habe.
Heute bin ich in Hessen bei Uniymedia und habe 3 DSL Flatrate Festnetznummern und eine "ECHTE" 20.000er Leitung für 25,00 Euro im Monat.
Gegenergument?
...recht übersichtlich, aber lückenhaft.
Da gibt es doch noch andere Anbieter, die auch relativ günstig sind.
Ich bin z.B. bei Kabel Deutschland mit dem Comfort-Paket recht zufrieden. (16000+)
Volle Leistung wird man nur bekommen wenn man allein im Netz ist ;o)
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