Jugendliche bevorzugen P2P-Netze
Download-Stores: Nur für alte Leute?
Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Jupiter Research zeigt, dass Jugendliche sich kaum für kostenpflichtige Download-Angebote interessieren. Die Kids treiben sich stattdessen lieber in Tauschbörsen herum.
Laut Jupiter Research geben 34 Prozent aller Befragten im Alter von 15 bis 24 zu, dass sie sich ihre Musik kostenlos aus Tauschbörsen besorgen. Mark Mulligan von Jupiter Research erklärte dazu gegenüber der BBC: "Wenn die Musikindustrie es nicht schafft, diese jungen Konsumenten zu Bezahl-Angeboten zu führen, werden sie möglicherweise nie Musik kaufen."
Die Kundschaft von Download-Stores ist dagegen mehrheitlich älter. 62 Prozent aller Käufer von Einzeldownloads sind zwischen 25 und 44 Jahre alt. Doch auch jenseits solcher Altersabgrenzungen hat die Musikindustrie noch einiges zu tun, um Verbraucher von iTunes & Co. zu überzeugen. Laut Jupiter Research werden unlizenzierte Tauschbörsen dreimal so häufig genutzt wie die kostenpflichtigen Angebote.

Die Anbieter von Online-Singlebörsen konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 Prozent steigern. Das teilte der Verband BITKOM mit. Demnach gaben die Deutschen 2007 insgesamt 85 Millionen Euro für die Online-Partnersuche aus.
Die Plattenfirmen kämpfen seit Jahren mit sinkenden Verkaufszahlen. Jetzt belegt eine Studie erstmals, was viele lange vermuteten: Der Musikindustrie bricht eine komplette Generation von Käufern weg. Schuldige: Tauschbörsen und andere dubiose Quellen.






Beiträge
insgesamt 4 BeiträgeJo..außerdem werden "wir" kids immer illegal saugen..wir haben das prinzip davon jetz verstanden und so..die meisten "Alten" Leute wissen warscheinlich garnicht das es die mussik schön als mp3 für lau zum saugen...
Genau meine Worte!! Und dann wird man auch noch beschränkt --> ich meine nicht Gestig :-) sondern wegen der drm. Grüße
Wie soll es die Musikindustrie denn schaffen, junge Leute in die Download-Stores zu kriegen? Mit Preisen von 1 und mehr pro Song? Die sind einfach zu teuer.
Quod erat demonstrandum.