Mausunterlagen mit wechselbarer Oberfläche
Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Test - Teil 1
Sascha Hottes
Mit der feinen Seite des P1 hat die Razer Copperhead leichteres Spiel als die Logitech G7. Trotz des recht niedrigen Reibungswiderstandes sind hier sowohl präzise als auch schnelle Bewegungen möglich. Die rauhe Oberfläche bietet sich hingegen vornehmlich für flotte Maus-Manöver an, da sie über weniger Widerstand verfügt als die gegenüberliegende. Auf dieser Seite lässt sich die Logitech G7 leichter von einer Ecke zur anderen scheuchen. Der Preis des RantoPad P1 beträgt etwa 23 Euro.
Das RantoPad P3 verfügt über dieselben Gleiteigenschaften wie das P1, aber der Lieferumfang fällt weniger üppig aus. Gegen das Verrutschen des Mousepads hilft hier ein simples Silikon-Netz, das seine Aufgabe jedoch ausgesprochen gut erledigt. Eine Handballenauflage gibt es nicht, dafür ist die Arbeitsfläche zu dem Silikon-Bett des RantoPad P1 kompatibel. Zusammen mit einem MouseKeeper-Streifen ist das P3 ab circa 20 Euro zu haben.
Razer eXactMat und eXactRest
Als Hersteller von Gamer-Mäusen ist Razer bereits seit längerem eine feste Größe. Als Namensvetter dienen giftige Vertreter der Schlangenwelt, wie zum Beispiel bei der "Viper 1000", "Diamondback" oder "Copperhead". Das Razer sein Handwerk auch in puncto Mousepads versteht, stellt die "eXactMat" unter Beweis. Im Gegensatz zum P1 und P3 von RantoPad besteht die Grundlage nicht aus Kunststoff, sondern einer robusten Aluminium-Platte.
Über die feine Seite der eXactMat gleiten die Logitech G7 und Razer Copperhead mit ähnlicher Leichtfüßigkeit. In Sachen Präzision sind kaum Unterschiede zum RantoPad P1 und P3 festzustellen. Dafür setzt die Oberfläche mit grober Körnung beiden Mäusen einen leicht höheren Widerstand entgegen und wirkt deshalb weniger schnell als bei den Mitbewerbern von RantoPad. Dank der vier Gummi-Füße auf jeder Seite ist die eXactMat praktisch nicht aus der Ruhe zu bringen.
Passend zum Mousepad hat Razer noch eine Unterlage mit integriertem Gel-Kissen im Programm, die unter der Bezeichnung "eXactRest" vertrieben wird. Die ergonomische Auflage fällt um ein Vielfaches höher und breiter aus beim RantoPad und schmiegt sich passend an jedes Handgelenk. Für den höheren Bedienkomfort wird allerdings ein Aufpreis von knapp 14 Euro fällig. Einzeln ist die Razer eXactMat für etwa 30 Euro erhältlich, im Spar-Paket "Pro Gamer Bundle" mit Handballenauflage für zehn Euro mehr.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Hardware, Mauspad, Testbericht, Gaming-Hardware, RantoPad, Razer, Steelpad
-
Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Test - Teil 3
Vierzehn flexible Mausunterlagen im Vergleich -
Logitech G3 Laser im Test: Kompakte Gamer-Maus
Fingerspitzengefühl mit 2.000 dpi -
Razer Salmosa im Test: Günstig leichtes Gaming-Getier
Die bislang leichteste Gaming-Maus von Razer im Test
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben








