Intel und Fender entwickeln internetfähige Telecaster

Mobile Computing: Mit der E-Gitarre ins World Wide Web

Das Internet ist überall. Daran hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Dennoch ist es oftmals immer noch überraschend, wo sich ein Internetzugang manchmal versteckt. Oder hätten Sie vermutet, dass man auch mit einer E-Gitarre im World Wide Web surfen kann?

Intelecaster

Möglich macht das jetzt Intel: Der Chipriese hat sich mit den Spezialisten des legendären Gitarrenherstellers Fender zusammengetan und die weltweit erste E-Gitarre mit Internetzugang entwickelt. Bei der "Intelecaster" handelt es sich um eine mit Computerkomponenten bestückte Modellvariante der berühmten Telecaster, Fenders erster in Serie produzierten E-Gitarre, die 1948 zuerst unter dem Namen Broadcaster auf den Markt kam und dann wegen einer Markenrechtsverletzung umbenannt wurde. Bekannt wurde die Telecaster unter anderem durch namhafte Gitarristen wie Keith Richards und Bruce Springsteen.

Intelecaster: Für Profimusiker und Möchtegern-Rockstars

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Die internetfähige Gitarre setzt auf die neueste Intel Centrino-Mobiltechnologie und soll - zumindest was das Surfen im Web angeht - der Funktionalität eines Notebooks kaum nachstehen. Die integrierte Software erlaubt es Musikern beispielsweise, E-Mails zu verschicken, das Internet nach Inspiration und Gitarren-Chords zu durchforsten, sich selbst mit einer Webcam beim Gitarre spielen aufzunehmen oder auch die Verkaufszahlen des aktuellen Albums zu überprüfen.

Dank des eingebauten und direkt mit dem Internet verbundenen MP3-Players ist es zudem möglich, sich Songs vor dem Auftritt noch einmal anzuhören oder sogar die Gitarre als Playback-Instrument einzusetzen, sodass sich mit der Intelecaster jeder einmal wie eines seiner großen Gitarrenidole anhören kann. Wer selbst bereits zur Riege der Gitarrengötter zählt oder auf dem besten Weg dahin ist, kann aber auch eigene Riffs aufnehmen und dann an den Produzenten oder Freunde und Bandmitglieder direkt per E-Mail verschicken.

Ob aus dem Prototypen irgendwann einmal ein Serienmodell wird, steht noch in den Sternen. Sollte es die Intelecaster allerdings wirklich einmal in die Gitarrenläden schaffen, dann sicherlich nur zu einem Preis von mehreren Tausend Euro.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu MP3-Player hier.

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Beiträgeinsgesamt 9 Beiträge

Ist in Ordnung Christian Du nimmst die E-Gitarre und ich das Notebook.

Zitat: Dann braucht man auch keine Notebooks mehr. Neee, is' klar, ich schlepp auch lieber 'ne bescheuerte E-Gitarre rum als ein handliches Notebook :-P

Man kann es auch übertreiben.Dann braucht man auch keine Notebooks mehr.Aber ich denke auch das wir irgentwann immer online sein werden.Vielleicht bekommt man dann auch schon als Baby einen Chip eingebaut ,mit dem...

Zitat: aber wozu soll das gut sein? DAS haben sich die ersten Menschen, die Edisons Glühbirne gesehen haben, sicher auch gefragt. Und ich würde JEDE Wette eingehen, dass es bei der...

Das ist genau dasselbe wie mit Linux auf dem Autoreifen. Dass man irgendwo einen Internet-Anschluss reinbauen KÖNNTE, ist noch lange kein Grund, das auch zu machen. Ich könnte auch einen Computer in mein...

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