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26.11.2005
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Der Geist des Erfinders: iriver U10 im Test

Michael Knott

Radio und Mikrofon

Auch ein Radio verbirgt der U10 unter seiner Plastikhaube. Der Empfang des Tuners ist bei angeschlossenen Kopfhörern gut und reißt auch bei schnellen Bahn- oder Autofahrten selten ab. Auf Wunsch speichert der Player die empfangstärksten Sender der Region automatisch. Gefällt einem ein Stück besonders gut, landet es auf Knopfdruck im MP3-Format auf dem Flash-Speicher des Players. Auch eine programmierte Aufzeichnung der Lieblings-Sendung ist möglich. Der Player schaltet sich dann automatisch ein.

Ein integriertes Mini-Mikrofon macht den U10 zwar nicht zum professionellen Aufnahmegerät für den nächsten Konzertbesuch. Als Ersatz für Zettel und Bleistift taugt es aber in jedem Fall. Die Aufzeichnungen landen ebenfalls im MP3-Format, mit einer Kompressionsrate von maximal 128 Kbit/s im Speicher.

Die Dockingstation

Gemein - auf fast jedem Produktfoto sieht man den U10 in Verbindung mit der Dockingstation. Selten passten Player und Dock so gut zusammen wie bei diesem iriver-Duo. Das böse Erwachen ereilt den erwartungsfrohen Kunden beim Blick auf das mitgelieferte U10-Zubehör. Kopfhörer, USB-Kabel, Handbuch, Schutzhülle und Software-CD sind dort angegeben. Kein Wort von einer Dockingstation. Diese kostet weitere circa 50 Euro.

Auch wenn es nach Wucher riecht, ein näherer Blick auf das weiße Ruhekissen für den U10 lohnt sich. Der Player bekommt mit dem stylischen Gehäuse nicht nur einen echten USB-Anschluss sowie einen Line-In-Ein- und Ausgang auf der Rückseite spendiert. Zur Dockingstation gehört zusätzlich noch eine Infrarot-Fernbedienung. Mit dieser lässt sich der Player bequem vom Sofa aus fernsteuern. Und dies funktioniert erstaunlich gut. Die große Display-Schrift erlaubt auch aus größeren Entfernungen den Überblick über den aktuellen Song und den grundlegenden Einstellungen. Selbst die Flash-Spiele können mit der Fernbedienung gespielt werden.


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