Der Geist des Erfinders: iriver U10 im Test
iRiver spart bei den Übersetzern
Die schmucke Musikschatulle will ausschließlich mit dem im Lieferumfang enthaltenen USB-Kabel an den Rechner andocken. Der Grund hierfür liegt am properitären Stecker an der Unterseite. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass unterwegs immer dieses eine spezielle Kabel mitgeführt werden muss, und nicht mal eben die USB-Strippe der Digitalkamera herhalten kann. Immerhin wird der U10 unter Windows XP als externes Laufwerk erkannt. Neuerdings Usus bei iRiver-Modellen ist der automatische Abgleich mit dem Windows Media Player. Wer will, kann den Kleinen aber auch wie gewohnt per Drag-and-drop vom Explorer aus mit Musik und Daten füttern. Allzu groß darf der Appetit allerdings nicht sein, denn ein Gigabyte an Speicher ist schneller gefüllt als man glaubt.
Das Bedienkonzept mit dem Namen D-Click ist ein Meilenstein und ähnlich einfach zu durchschauen wie Apples Click Wheel. Einzig bei den faktisch nicht vorhandenen Tasten kommt der unerfahrene Nutzer anfangs ein wenig ins Grübeln. Des Rätsels Lösung ist das Display. Dieses reagiert auf Berührungen, allerdings nicht im Sinne eines klassischen Touchscreens.
Es hilft also nichts, mit dem Finger die Schrift auf dem Bildschirm zu berühren. Stattdessen wird die Anzeige selbst hin und her gedrückt. Das Menü blendet für diesen Zweck in jeder Navigationsebene entsprechende Pfeilgrafiken ein. Fortgeschrittene Benutzer können die Pfeile aber auch ausblenden. Wer sich morgens alleine die Schuhe zubinden kann, wird das Handbuch des U10 nur kurz nach dem Auspacken zu Gesicht bekommen, jedenfalls theoretisch. Die Sache hat nämlich einen Haken.
Anscheinend wurde bei dem für die Übersetzung der Menüsprache zuständigen Personal kräftig gespart. Hinter scheinbar logischen Einträgen verbergen sich nämlich zum Teil höchst merkwürdige Einstellungen. So landet man etwa nach einem Druck auf den Menüpunkt "Hintergrundmusik" zu der Farbauswahl der Anzeige. Wer einzelne Lieder nach dem bekannten Sterne-System bewerten möchte, findet diese Einstellung unter der Rubrik "Geschwindigkeit". Alles klar? Diese Fehler lassen sich aber mit einem Firmware-Update ausbügeln. Bis dahin hilft es, die Menüsprache auf Englisch umzustellen.
Musik
Nachdem der Speicher des U10 bis zum Rand mit unserer Test-Playlist bestückt worden ist, dauert es einen Wimpernschlag und der Player ist betriebsbereit. Die kopierten Stücke lassen sich fein säuberlich nach Kriterien wie Titel, Alben oder Genre sortieren und abspielen.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 36 Beiträge
...wo hast du den gekauft?? bei welchem online shop??
der U10 ist auch unter dem namen "clix" in asien und den usa bekannt und dort erscheint momentan eine variante mit 4GB teilweise wird der zu ziemlich niedrigen preisen verschleudert --> "sold out"
ich finde, so viel speicher braucht man nicht, sowieso nicht für die videos, da sie in ein platzsparendes format umgewandelt werden müssen bevor sie überhaupt auf dem player abgespielt werden können
naja, ich kenne da son' internet shop wo dieser mp3-player für nur 120 verkauft wird, ist die 1GB variante. hab mich zuerst auch über den preis gewundert aber ich hab ihn mal einfach bestellt und auch ohne...
ich hab nen 2 GB Speicher!der player spielt nur ein Format ab, die auflösung und der Ton müssen auch Stimmen! Um des zu erreichen gibt es programme! Ich weiß aber net woher man so eins bekommen kann!! meins...