Patentes Gegenmittel für iPod-Geschädigte

Der Geist des Erfinders: iriver U10 im Test

Der iriver U10 ist vielleicht der innovativste MP3-Player in diesem Jahr. Ein äußerst cleveres Bedienkonzept, ein hochauflösendes Display und viele nette Details fangen neidische Blicke wie mit einem Lasso ein. In Verbindung mit der separat erhältlichen Dockingstation wandelt sich der Player zum Radio-Wecker oder Mini-Fernseher.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Das Apple-Prinzip konsequent weitergedacht
  2. 2iRiver spart bei den Übersetzern
  3. 3Musik
  4. 4Video
  5. 5Fotos
  6. 6Spiele
  7. 7Radio und Mikrofon
  8. 8Die Dockingstation
  9. 9Fazit

Apples iPod kam, sah und siegte. Das hatte verschiedene Gründe. Wen das Design des Verkaufswunders ansprach und wer die Bedienung via Click Wheel ausprobieren konnte, um den war es meist geschehen. Danach wurde es in Sachen Innovationsgeist recht dunkel im MP3-Player-Land. Die meisten Hersteller versuchten das Apple-Prinzip mehr schlecht als recht zu kopieren. Wenn nichts mehr half, musste notfalls ein Eimer weißer Farbe und ein "i" im Namen aushelfen. Echten Erfindergeist fand man immer seltener.

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Das Apple-Prinzip konsequent weitergedacht

Auch beim iriver U10 standen diese Grundfeiler der modernen Unterhaltungsbaukunst im Lastenheft. So ist es kaum verwunderlich, dass der Flash-Player mit wahlweise einem oder zwei Gigabyte großen Speicher ausschließlich in weißer Farbe erhältlich ist. Spätestens bei der restlichen Ausstattung hören die Gemeinsamkeiten aber auf.

iRiver U10

Wer den U10 bislang nur von Produktfotos her kennt, wird verwundert sein, wie kompakt das 6,9 x 4,7 x 1,6 Zentimeter große und 68 Gramm schwere Hightech-Spielzeug in Wirklichkeit ist. Das Farbdisplay nimmt fast die komplette Front in Anspruch. Lediglich vier Tasten schmücken den weißen Gehäuseteil. Die oberen zwei Drücker dienen der Lautstärkeregelung, rechts befinden sich zwei weitere Tasten, eine davon dient zum Ein- und Ausschalten des Players. Ein Druck auf die andere Taste schaltet den Bildschirminhalt von der vertikalen Darstellung in die horizontale Anzeige um.

Die Verarbeitungsqualität des U10 ist vorbildlich. Muss sie auch sein, immerhin kostet bereits die Ein-Gigabyte-Variante mindestens 210 Euro. Für den stolzen Preis bekommt der iriver-Kunde aber auch mehr als nur ungesalzene Hausmannskost. Denn dass der U10 mehr als ein reiner MP3-Abspieler ist, zeigt bereits ein Blick auf die kompatiblen Formate.

Auf der Audio-Seite sind dies mit MP3-, WMA-, ASF- und Ogg-Vorbis-Unterstützung die klassischen iriver-Formate. Doch der U10 stellt in bester PMP-Manier auch Bilder dar, zeigt auf dem 2,2 Zoll großen Display sogar bewegte Bilder in Form von MPEG-4-Videos an. Doch ob eine Bildschirmdiagonale von 5,59 Zentimeter für diesen Zweck ausreichend bemessen ist, wird erst später verraten.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt iRiver U10. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu iRiver U10. Zusätzlich haben wir ein Special zu MP3-Player vorbereitet.

Beiträgeinsgesamt 36 Beiträge

...wo hast du den gekauft?? bei welchem online shop??

der U10 ist auch unter dem namen "clix" in asien und den usa bekannt und dort erscheint momentan eine variante mit 4GB teilweise wird der zu ziemlich niedrigen preisen verschleudert --> "sold out"

ich finde, so viel speicher braucht man nicht, sowieso nicht für die videos, da sie in ein platzsparendes format umgewandelt werden müssen bevor sie überhaupt auf dem player abgespielt werden können

naja, ich kenne da son' internet shop wo dieser mp3-player für nur 120€ verkauft wird, ist die 1GB variante. hab mich zuerst auch über den preis gewundert aber ich hab ihn mal einfach bestellt und auch ohne...

ich hab nen 2 GB Speicher!der player spielt nur ein Format ab, die auflösung und der Ton müssen auch Stimmen! Um des zu erreichen gibt es programme! Ich weiß aber net woher man so eins bekommen kann!! meins...

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