Der komplette netzwelt-Leitfaden zum DSL-Einstieg
Ratgeber: DSL-Einstieg leicht gemacht
Lars Gurow
Wer nur mit einem Rechner ins Internet möchte, kommt mit einem USB- oder LAN-Modem aus. Wer allerdings mit mehreren Rechnern ins Netz will, braucht einen Router. Hier sollte man auch vorausschauend planen, denn so billig wie beim DSL-Einstieg kommt man kaum an DSL-Hardware.
Drahlose Netzwerke (WLANs) sind natürlich besonders komfortabel, wenn es darum geht, mit mehreren Rechnern ins Netz zu gehen. Die gesundheitlichen Bedenken wurden bis jetzt aber weder bestätigt noch widerlegt - hier sollte jeder nach besten Wissen entscheiden. Um ein WLAN selbst sicher einzurichten, ist aber auch ein wenig Fachwissen nötig; blutige Anfänger sollten sich also helfen lassen oder lieber auf das gute alte Kabel setzen.
Auch für Anfänger machbar
Der Anschluss der DSL-Geräte sollte kein Problem sein. Neben dem Modem oder dem Router bekommen Einsteiger einen so genannten DSL-Splitter. Dieser trennt DSL- von Telefonsignalen, deshalb wird er direkt an die Telefondose angeschlossen. An den Splitter werden dann DSL-Modem und Telefon angeschlossen. Die Funktion des Telefons wird dadurch nicht beeinträchtigt - es funktioniert mit und ohne Splitter, man ist also weiterhin wie gewohnt erreichbar und kann telefonieren.
Auch der Anschluss des DSL-Modems oder des Routers sollte kein Problem sein. Der Anschluss erfolgt über LAN oder USB, beim Anschließen kann man also nicht viel falsch machen. Jeder Neuling sollte aber die Anleitung lesen, bevor er etwas anschließt. So lassen sich viele Probleme vermeiden, denn die meisten Anleitungen geben eine recht gute Hilfestellung.
VoIP als Telefon-Ersatz
Der neueste Trend heißt VoIP - Voice-over-IP - und bedeutet so viel wie "Telefonieren über das Internet". Die meisten DSL-Provider bieten es an, und deren Hardware ist darauf ausgelegt. Auch für VoIP ist eine gewisse Erfahrung mit Computern und Internet nötig. Die Hardware mit VoIP-Funktion - wie die allseits beliebte Fritz!Box Fon - ist nur unwesentlich teurer als Geräte ohne VoIP-Funtkionen. Auf die Fritz!Box Fon setzen auch die meisten Provider.
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