Ratgeber: DSL-Einstieg leicht gemacht

Drum prüfe, wer sich lange bindet...

Denn oft ist der Daten- und Zeitverbrauch gar nicht so einfach einzuschätzen: Auch per Modem kommen im Monat gerne mal 200 Megabyte oder mehr zusammen, da sind mit DSL schnell zwei Gigabyte erreicht. Außerdem ist DSL für Einsteiger meist ein tolles Erlebnis, das ausgekostet werden möchte. Da ist Surfen mit der Uhr oder dem Megabyte-Zähler im Rücken zuweilen nervig. Wer also nicht jeden Cent umdrehen muss, sollte auf eine Flatrate setzen.

Eine Flatrate sollte aber nicht mehr als zehn Euro pro Monat kosten, und zwar unabhängig von der Bandbreite des Anschlusses. Bei einer City-Flatrate, die es in bis zu fünfzig Städten gibt, sind Preise von vier bis sieben Euro normal. Die Bandbreite des Anschlusses sollte auch hier keine Rolle spielen.

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Kommen wir zum Kleingedruckten - den Vertragsbestimmungen. In der Regel verlangen die Provider einen Jahresvertrag; im Rahmen von Weihnachtsangeboten wollen einige Provider aber einen Zwei-Jahres-Vertrag. Gerade unerfahrene DSL-Nutzer sollten sich hier nicht allzu lange binden.

Bei den meisten Providern handelt es sich um Resale-DSL. Das heißt: Eigentlich bekommt der Neukunde einen T-DSL-Anschluss; allerdings verkauft ihn der Provider unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung weiter. Für den Kunden bedeutet das: Auch bei technischen Problemen ist der DSL-Provider und nicht die Telekom zuständig. Dies kann bei Problemen zu Verzögerungen führen; das muss aber nicht zwingend so sein. In der Regel gibt es mit Resale-Anschlüssen ähnlich wenig Probleme wie mit T-DSL-Anschlüssen der Telekom. Eine wichtige Vorraussetzung gibt es aber noch: Für T-DSL- und Resale-Anschlüsse ist ein Telefon-Anschluss der T-Com Pflicht.

Einfach in den T-Punkt latschen

Wer völliger Computer-Neuling ist, sollte auch danach schauen, wo er günstigen Support bekommt. 1&1 beispielsweise überzeugt mit einem reichhaltigen Angebot, lässt sich den Support aber mit einer 0900-Nummer teuer bezahlen. Wer allerdings bei T-Online ist, bekommt in jedem T-Punkt Hilfe. Wer sich allerdings etwas auskennt oder auf nette und kompetente Freunde zählen kann, kann auch auf den Support verzichten.

Kein Rechner auf dem Markt ist vom Werk aus mit DSL-Hardware ausgestattet. Einsteiger sind deshalb auf die vom Provider angebotenen Geräte angewiesen. Diese Geräte sind in den allermeisten Fällen völlig ausreichend.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 12 Beiträge

[QUOTE]Das ist keine Haarspalterei, sondern ich mache auf Unwahrheiten aufmerksam![QUOTE] Brüll nicht so rum ;-)

Ich finde, dass das schon in Ordnung ist. Die meisten User kommen nämlich in der Praxis wirklich genau bei diesen Werten raus: 100 kBit/s bei DSL 1000; 200 bei DSL 2000 und 500 bei DSL 6000 (da beträgt der...

Kritik ist wohl gar nicht euer Ding?! Das ist keine Haarspalterei , sondern ich mache auf Unwahrheiten aufmerksam! Wo käme man hin, wenn alle Fehler als...

Zitat: 6MBit sind in den meisten Fällen 6144kbit/s Downstream, was umgerechnet theoretisch 768kbyte/s entspricht - etwas entfernt von 600kbyte/s. Du hast zwar Recht, aber meinst Du...

Zitat: Rechnerisch richtig, die angegebenen Zahlen entsprechen aber dem, was in der Praxis zu erwarten ist; außerdem handelt es sich dabei um eine Überschlagsrechnung. Eine...

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