Der komplette netzwelt-Leitfaden zum DSL-Einstieg
Ratgeber: DSL-Einstieg leicht gemacht
Lars Gurow
Denn oft ist der Daten- und Zeitverbrauch gar nicht so einfach einzuschätzen: Auch per Modem kommen im Monat gerne mal 200 Megabyte oder mehr zusammen, da sind mit DSL schnell zwei Gigabyte erreicht. Außerdem ist DSL für Einsteiger meist ein tolles Erlebnis, das ausgekostet werden möchte. Da ist Surfen mit der Uhr oder dem Megabyte-Zähler im Rücken zuweilen nervig. Wer also nicht jeden Cent umdrehen muss, sollte auf eine Flatrate setzen.
Eine Flatrate sollte aber nicht mehr als zehn Euro pro Monat kosten, und zwar unabhängig von der Bandbreite des Anschlusses. Bei einer City-Flatrate, die es in bis zu fünfzig Städten gibt, sind Preise von vier bis sieben Euro normal. Die Bandbreite des Anschlusses sollte auch hier keine Rolle spielen.
Drum prüfe, wer sich lange bindet...
Kommen wir zum Kleingedruckten - den Vertragsbestimmungen. In der Regel verlangen die Provider einen Jahresvertrag; im Rahmen von Weihnachtsangeboten wollen einige Provider aber einen Zwei-Jahres-Vertrag. Gerade unerfahrene DSL-Nutzer sollten sich hier nicht allzu lange binden.
Bei den meisten Providern handelt es sich um Resale-DSL. Das heißt: Eigentlich bekommt der Neukunde einen T-DSL-Anschluss; allerdings verkauft ihn der Provider unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung weiter. Für den Kunden bedeutet das: Auch bei technischen Problemen ist der DSL-Provider und nicht die Telekom zuständig. Dies kann bei Problemen zu Verzögerungen führen; das muss aber nicht zwingend so sein. In der Regel gibt es mit Resale-Anschlüssen ähnlich wenig Probleme wie mit T-DSL-Anschlüssen der Telekom. Eine wichtige Vorraussetzung gibt es aber noch: Für T-DSL- und Resale-Anschlüsse ist ein Telefon-Anschluss der T-Com Pflicht.
Einfach in den T-Punkt latschen
Wer völliger Computer-Neuling ist, sollte auch danach schauen, wo er günstigen Support bekommt. 1&1 beispielsweise überzeugt mit einem reichhaltigen Angebot, lässt sich den Support aber mit einer 0900-Nummer teuer bezahlen. Wer allerdings bei T-Online ist, bekommt in jedem T-Punkt Hilfe. Wer sich allerdings etwas auskennt oder auf nette und kompetente Freunde zählen kann, kann auch auf den Support verzichten.
Kein Rechner auf dem Markt ist vom Werk aus mit DSL-Hardware ausgestattet. Einsteiger sind deshalb auf die vom Provider angebotenen Geräte angewiesen. Diese Geräte sind in den allermeisten Fällen völlig ausreichend.
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 | 5 weiter »
Mehr über: DSL, Hintergrundwissen
-
Hardware vom Provider: Lieber zweimal hinsehen
Was bei der Auswahl subventionierter Hardware zu beachten ist -
DSL-Aktionen im Überblick - Aktuell: GMX und Web.de mit...
Geschenke oder alles wie immer? -
Verlockende Fallen: Die Tricks der DSL-Anbieter
Was DSL-Provider sagen und was sie damit meinen
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben








