Der komplette netzwelt-Leitfaden zum DSL-Einstieg
Ratgeber: DSL-Einstieg leicht gemacht
Die DSL-Provider wollen nicht die Welt mit günstigen Anschlüssen versorgen, sondern in erster Linie Kasse machen. Damit Sie nicht zuviel bezahlen, gibt es den netzwelt-DSL-Einsteiger-Guide. Hier erfahren Sie alles, was sie wissen müssen, um beim DSL-Einstieg alles richtig zu machen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hauptsache billig?
- 2Nichts außer Flatrate
- 3Diese Kosten müssen Sie einkalkulieren
- 4Alle Angaben in Euro und ohne Gewähr
- 5Drum prüfe, wer sich lange bindet...
- 6Einfach in den T-Punkt latschen
- 7Auch für Anfänger machbar
- 8VoIP als Telefon-Ersatz
- 9Der Zeitpunkt ist nie gut
Denn: Sollte man sich DSL gönnen? Braucht man das wirklich? Und worauf muss man achten? Welche Fallen stellen die Provider, und was muss man wissen, um die Angebote der Provider vergleichen zu können?
Hauptsache billig?
Das entscheidende Argument ist wohl meist der Preis. Anders als bei Modem oder ISDN setzt sich der DSL-Preis aus zwei Teilen zusammen: Dem Grundpreis für den Anschluss und dem Tarif für den Zugang. Anschluss und Tarif sind eigentlich unabhängig voneinander, werden meist aber gebündelt verkauft.
Die Preise für die DSL-Anschlüsse sind bei allen Anbietern ähnlich, nur Anbieter mit Vollanschlüssen wie Arcor oder Stadtnetzbetreiber wie Netcologne kalkulieren anders. Der Umstieg zu einem Vollanschluss-Anbieter will aber gut überlegt sein (siehe Kasten).
Arcor, Alice, Versatel und alle Stadtnetz-Betreiber verkaufen nicht nur DSL, sondern gleich komplette Anschlüsse inklusive Telefon. Zwar sind die Gesamtgrundpreise für Telefon und DSL meist niedriger als bei T-Com oder den Resellern, allerdings erlauben die alternativen Anbieter kein Call-by-Call. Ein solcher Wechsel will also gut überlegt sein und sollte nicht nur wegen eines marginal billigeren DSL-Angebots in Angriff genommen werden.
Die DSL-Anschlüsse gibt es in den Bandbreiten ein, zwei und sechs Megabit (MBit) pro Sekunde. Das bedeutet: Pro Sekunde können lassen sich entweder rund 100, 200 oder 600 Kilobyte herunterladen. Eine Datei mit fünf Megabyte, so groß könnte beispielsweise ein Musikstück sein, wäre also nach 50, 25 oder weniger als 10 Sekunden auf dem Rechner.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 12 Beiträge
[QUOTE]Das ist keine Haarspalterei, sondern ich mache auf Unwahrheiten aufmerksam![QUOTE] Brüll nicht so rum ;-)
Ich finde, dass das schon in Ordnung ist. Die meisten User kommen nämlich in der Praxis wirklich genau bei diesen Werten raus: 100 kBit/s bei DSL 1000; 200 bei DSL 2000 und 500 bei DSL 6000 (da beträgt der...
Kritik ist wohl gar nicht euer Ding?! Das ist keine Haarspalterei , sondern ich mache auf Unwahrheiten aufmerksam! Wo käme man hin, wenn alle Fehler als...
Zitat: 6MBit sind in den meisten Fällen 6144kbit/s Downstream, was umgerechnet theoretisch 768kbyte/s entspricht - etwas entfernt von 600kbyte/s. Du hast zwar Recht, aber meinst Du...
Zitat: Rechnerisch richtig, die angegebenen Zahlen entsprechen aber dem, was in der Praxis zu erwarten ist; außerdem handelt es sich dabei um eine Überschlagsrechnung. Eine...