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Google Picasa: Benutzerfreundlicher Fotomanager unter der Lupe
Michael Knott
Seit Ende September gibt es Googles erfolgreiche Fotomanagement-Software Picasa auch auf Deutsch. Version 2 soll den Nutzern beim Verwalten und Organisieren des digitalen Bildbestandes helfen und dabei keine Wünsche offen lassen. Netzwelt hat sich die Freeware näher angeschaut und zeigt Stärken und Schwächen des Google Services.
Stefan Keuchel, Pressesprecher bei Google, sieht Picasa 2 als eine weitere Serviceleistung für die zahlreichen Google-Nutzer nicht nur in Deutschland. "Picasa hat sich in kürzester Zeit zu einem unserer beliebtesten Produkte entwickelt und wurde weltweit schon millionenfach heruntergeladen. Das Feedback der Nutzer ist durchweg positiv", so Keuchel gegenüber netzwelt.
Bildverwaltung
Der erste Eindruck ist positiv: Picasa 2 überrascht durch einfache Bedienung und eine gute Übersicht. Die nicht einmal vier MByte große Datei wird als kostenloser Download angeboten. Picasa übernimmt die komplette Bilder-Verwaltung auf der Festplatte, es durchsucht automatisch den kompletten Rechner nach Bilddateien und sortiert diese chronologisch. Dadurch erhält der Anwender einen kompletten Überblick über seinen Fotobestand auf dem Rechner, auch über Bilder die längst in Vergessenheit geraten oder im Nirvana der Festplatte verschwunden waren.
Picasa unterstützt alle bekannten Bildformate wie JPG, GIF, TIF, BMP, RAW und PSD. Außerdem werden Videodateien mit den Endungen MPG, AVI, ASF, WMV und MOV erkannt. Alle gefundenen Bilder werden in einer Bibliothek gespeichert. Von dort aus kann man nun Bilder, die nicht mehr benötigt werden, ganz einfach löschen oder verschieben.
Um Fotos in Picasa zu kategorisieren, werden die Bilder mit einem Label markiert. Durch das Label wird das Foto einer bestimmten Gruppe zugeteilt und kann so einfach gefunden werden. Fotos aus einer Gruppe können dann beispielsweise über die Diaschau der Familie oder Freunden präsentiert werden.
Bildbearbeitung: Brauchbar und für Hobbyanwender ausreichend
Die Bearbeitung der einzelnen Bilder in Picasa ist auch für Laien in Sachen Bildbearbeitung ein Kinderspiel. Mit einem Doppelklick auf das gewünschte Bild gelangt man auf die Bearbeitungsfläche. Hier steht dem Anwender im linken Bildschirmbereich eine Tool-Leiste mit Effekten und verschiedenen Bildoptimierungs- und Feinabstimmungsfunktionen zur Verfügung.
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Bei allen Vorzügen: Picasa legt die Datenbank grundsätzlich auf die Windowspartition und es besteht soweit keine Chance den Pfad zu ändern. Bei vielen Bildern kann so die DB schon mal auf 500MB und mehr anwachsen, was dann bei kleinen Systempartitionen ärgerlich ist.
Zitat:
Warum Partitionieren? Und warum System... ach so, ich vergaß, Windows :-P Unter OS X gibt's übrigens iPhoto, das ist ebenfalls sehr schick.
Alle Pfade in Programmen sollten grundsätzlich konfigurierbar sein.
Denn selbst wenn ich nur eine große Partition habe, dann kann es vor kommen, daß ich bestimmte Dinge (DB, Archive...) auslagern will (Stichwort Netzwerk - auch daheim!!).
Ich denke, dieser Wunsch ist Betriebssystem unabhängig :-)
Grüße
Zitat:
Stimmt. Vor allem hat gerade bei Bilder- und MP3-Geschichten der Heimserver einen riesigen Vorteil, nämlich den, dass man die Sachen nicht so schnell aus Versehen löscht. Wenn da im Keller ein schöner RAID mit Linux steht... hachja :-)
hallo,
habe dieses fantastische picasa programm schon mehrmals als deutsche version
heruntergeladen, bekomme aber immer wieder nur in englische fassung.
wie komme ich an die deutsche fassung????
könnt ihr mir die deutsche fassung per e-mail schicken???
für eure bemühungen danke ich
mfg bodo
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