Jetzt auch zum kostenlosen Download auf Deutsch

Google Picasa: Benutzerfreundlicher Fotomanager unter der Lupe

Seit Ende September gibt es Googles erfolgreiche Fotomanagement-Software Picasa auch auf Deutsch. Version 2 soll den Nutzern beim Verwalten und Organisieren des digitalen Bildbestandes helfen und dabei keine Wünsche offen lassen. Netzwelt hat sich die Freeware näher angeschaut und zeigt Stärken und Schwächen des Google Services.

Bild in schwarz-weiß Optik - Bild in schwarz-weiß Optik
Bild in schwarz-weiß Optik

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Bildverwaltung
  2. 2Bildbearbeitung: Brauchbar und für Hobbyanwender ausreichend
  3. 3Import und Export von Bilddateien
  4. 4Extras
  5. 5Fazit: Picasa lässt kaum Wünsche offen

Stefan Keuchel, Pressesprecher bei Google, sieht Picasa 2 als eine weitere Serviceleistung für die zahlreichen Google-Nutzer nicht nur in Deutschland. "Picasa hat sich in kürzester Zeit zu einem unserer beliebtesten Produkte entwickelt und wurde weltweit schon millionenfach heruntergeladen. Das Feedback der Nutzer ist durchweg positiv", so Keuchel gegenüber netzwelt.

Werbung

001k 1133166629

Bildverwaltung

Der erste Eindruck ist positiv: Picasa 2 überrascht durch einfache Bedienung und eine gute Übersicht. Die nicht einmal vier MByte große Datei wird als kostenloser Download angeboten. Picasa übernimmt die komplette Bilder-Verwaltung auf der Festplatte, es durchsucht automatisch den kompletten Rechner nach Bilddateien und sortiert diese chronologisch. Dadurch erhält der Anwender einen kompletten Überblick über seinen Fotobestand auf dem Rechner, auch über Bilder die längst in Vergessenheit geraten oder im Nirvana der Festplatte verschwunden waren.

Picasa unterstützt alle bekannten Bildformate wie JPG, GIF, TIF, BMP, RAW und PSD. Außerdem werden Videodateien mit den Endungen MPG, AVI, ASF, WMV und MOV erkannt. Alle gefundenen Bilder werden in einer Bibliothek gespeichert. Von dort aus kann man nun Bilder, die nicht mehr benötigt werden, ganz einfach löschen oder verschieben.

Um Fotos in Picasa zu kategorisieren, werden die Bilder mit einem Label markiert. Durch das Label wird das Foto einer bestimmten Gruppe zugeteilt und kann so einfach gefunden werden. Fotos aus einer Gruppe können dann beispielsweise über die Diaschau der Familie oder Freunden präsentiert werden.

Bildbearbeitung: Brauchbar und für Hobbyanwender ausreichend

Die Bearbeitung der einzelnen Bilder in Picasa ist auch für Laien in Sachen Bildbearbeitung ein Kinderspiel. Mit einem Doppelklick auf das gewünschte Bild gelangt man auf die Bearbeitungsfläche. Hier steht dem Anwender im linken Bildschirmbereich eine Tool-Leiste mit Effekten und verschiedenen Bildoptimierungs- und Feinabstimmungsfunktionen zur Verfügung.

Links zum Thema

Beiträgeinsgesamt 7 Beiträge

»Richten«, also Perspektive entzerren, geht übrigens nicht. Da wird auf externe Programme verwiesen: www.google.com/support/forum/p/Picasa/thread?tid=46358d1da4301bad&hl=en

Filme verabeiten geht auch gut in Picasa: um 90 Grad drehen, in der Länge beschneiden! Sonst ein blödsinniger Aufwand, hier simpel. Weitere Funktionen: Orten (Geotaggen), online stellen in Web-Alben. Einfach super.

hallo, habe dieses fantastische picasa programm schon mehrmals als deutsche version heruntergeladen, bekomme aber immer wieder nur in englische fassung. wie komme ich an die deutsche...

Zitat: Ich denke, dieser Wunsch ist Betriebssystem unabhängig :-) Stimmt. Vor allem hat gerade bei Bilder- und MP3-Geschichten der Heimserver einen riesigen Vorteil, nämlich den,...

Alle Pfade in Programmen sollten grundsätzlich konfigurierbar sein. Denn selbst wenn ich nur eine große Partition habe, dann kann es vor kommen, daß ich bestimmte Dinge (DB, Archive...) auslagern...

Kommentieren