Schnäppchen-Test: Crazy as Dell? Aldi-PC auf Amerikanisch
Zubehör: Kabel gegen Funk
Wer kabellos im Internet surfen oder Daten mit anderen Rechnern austauschen will, kann in beiden Fällen auf Wireless LAN zurückgreifen. Neben den gängigen Standards IEEE 802.11g und b, welche auch der Medion Titanium MD 8800 beherrscht, kann der Dell Dimension noch mit IEEE 802.11a umgehen. In beiden Kontrahenten stecken zwei optische Laufwerke, die DVDs mit 16-facher Geschwindigkeit beschreiben und lesen können. Lightscribe, eine Technik zum direkten Bedrucken gebrannter Medien, unterstützt jedoch nur der Aldi-PC.
Zu einem kompletten PC gehören natürlich auch Eingabegeräte wie Maus und Tastatur. Das Multimedia-Keyboard sowie die Maus von Dell benötigen keine Batterien, aber stattdessen Kabel. Bei den Gegenstücken von Aldi verhält es sich genau umgekehrt. Eine schnurlose Funkfernbedienung liegt in beiden Fällen bei. Zusätzlich bietet Aldi jedoch noch ein Headset mit integriertem Mikrofon.
Software: Aldi im Vorteil
Der Inhalt von Dells Softwarepaket ist schnell aufgezählt: Windows XP Media Center Edition, Microsoft Works Suite 2005 mit Works 8, Word 2002, Foto Premium 10, Encarta Enzyklopädie Standard 2005 und AutoRoute 2005 sowie McAfee Security Center, Dell Photo Album SE Basic und Corel Paint Shop Pro Basic Edition.
Bei Aldi ist in puncto Software deutlich mehr drin: Neben Windows XP Home sind unter anderem Home Cinema XL und Power Cinema 4.7 sowie PowerProducer 3, PowerDVD 6, Medi@Show, eTrust AntiVirus, Videon, Nero Burning ROM 6, Nero Recode 2SE, WISO Mein Geld 2006 sowie die Microsoft Works Suite 2006 vertreten, welche die Microsoft Foto 2006 Standard Edition, Encarta Enzyklopädie 2006 und AutoRoute 2006 Essentials enthält.
Design im Doppelpack
In optischer Hinsicht muss sich keines der beiden Systeme verstecken. Der Titanium MD 8800 besitzt eine Front in schwarzem Glanz-Lack, in die ein Multifunktions-Display eingelassen ist. Die Seitenteile sind in Silbergrau gehalten. Auf dem Gehäusedeckel befindet sich eine Ausbuchtung, die Medions externe Festplatte "HDDrive2go" aufnehmen kann.
Der Dell Dimension 9150 wirkt ein wenig wie der große Bruder des schlanken BTX-PCs Dimension 5150C, den netzwelt vergangenen Monat testete. Auch hier ist in die matt-silberne Front ein praktischer Tragegriff integriert, während die Seitenwände in schickem Weiß erstrahlen. Die Laufwerksblenden sowie der Kartenleser in Schwarz bilden einen stimmigen Kontrast. Die Verarbeitung hinterlässt einen durchweg guten Eindruck.
Mehr als ein paar Sekunden dauert es nicht, bis der Dimension 9150 den Blick auf seine Innereien freigibt. Nach dem Zug an einem Schalter auf der Oberseite lässt sich die linke Abdeckung einfach zur Seite klappen oder komplett entnehmen. Dell-typisch gestaltet sich der Aus- und Einbau der wichtigsten Komponenten kinderleicht und geht ohne Zuhilfenahme des Schraubenziehers über die Bühne.
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