Überleitungen und Trailer mit GE entwerfen
How to: Kameraflüge aus Google Earth aufzeichnen
Sascha Hottes
Regieassistenz bei Google Earth
Kamera steht, Band ist eingelegt, aber die Regie hat keine Ahnung, was laufen soll. Ein Filmchen aus GE zu erstellen bedarf zunächst einer Idee. Im Fernsehen werden neuerdings gerne Zoom-Fahrten aus dem All auf zum Beispiel ein Fußball-Stadion gezeigt. Interessant sind auch Flüge über den Ozean als Einspieler für das eigene Urlaubsvideo.
Ideen gibt es reichlich, doch bei der Umsetzung sollten Sie auf einige Dinge achten. So empfiehlt es sich, gerade bei Zoomfahrten, die Strecke vorher schon einmal abzufahren, damit die Bilddaten in den Cache geschrieben werden können. Das gilt auch für langsame Fahrten über Städte wie New York zum Beispiel.
Der freie Fall ist die einfachste Art Video, die Sie aus GE aufnehmen können. Suchen Sie Ihr Ziel auf dem Globus und zoomen Sie ganz nah heran. Danach fahren Sie langsam heraus, um dem Tool die Chance zu geben, die Bilddaten aus dem Umfeld in den Cache zu laden. Um nun eine gleichmäßige Bewegung für die spätere Aufnahme zu erreichen, benutzen Sie den Button am unteren Bildrand für die Fahrt. Dort können Sie auch die Zoomgeschwindigkeit beeinflussen.
Wenn Sie einen Flug zwischen den Kontinenten abfilmen möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Für die erste Methode gehen Sie auf Ihren Startpunkt und geben den Namen oder die Koordinaten des Zielorts in die "Flyto"-Maske ein. Nach dem Klick auf "Enter" geht die Reise auch schon los.
Etwas eleganter geht es, indem Sie Placemarks (PM) vergeben. Setzen Sie eines an Ihren Start- und ein weiteres an den Zielort. Placemarks können über "Strg+N" gesetzt werden. Mit einem anschließenden Druck auf F10 startet die Tour, die Ihre gerade gesetzten PMs elegant verbindet. Diese Methode funktioniert mit beliebig vielen PMs. Alte Placemarks, die auf der Tour nicht besucht werden sollen, müssen Sie links in den "Places" ausschalten.
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