Google Earth: Neues von der Erde

Der US-Präsident versteckt seinen Pool

Bei den Aufnahmen vom Weißen Haus in Washington, D.C. gibt es gewisse Retuschen, die merkwürdigerweise nur in Google Maps, der Webseitenversion von Google Earth, auftauchen. Merkwürdige Zensur, wenn nur einem Teil der Benutzer der Blick aufs Dach des Weißen Hauses verwehrt wird. Auch der Pool des Präsidenten wurde durch ein Paar Bäume ersetzt, warum auch immer.

Google Earth: Neues von der Erde

Atomkraftwerke (AKWs) scheinen ähnlich gefährlich zu sein wie Pools. In Cleveland, etwas nördlich der North Perry Sportschule, steht ein AKW direkt an einem der Großen Seen. Doch zu sehen bekommen Sie es nicht, denn es ist arg verpixelt und nicht zu erkennen. Warum nur ausgewählte Objekt einer Zensur zum Opfer fallen, bleibt fragwürdig.

Google Earth: Neues von der Erde

Doch nicht nur in den USA wird fleißig zensiert, auch im Rest der Welt erscheinen schwarze Balken und verpixelte Stellen auf dem Globus. Auch in Russland, Kanada und Japan sind solche Stellen aufzuspüren. In Kanada befindet sich die zensierte Fläche mitten in der Einöde. Eine riesige Fläche ist geschwärzt worden, warum wissen nur die Obergoogles.

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Auch in Russland gibt es zumindest einen Ort der dem GE-User verborgen bleiben soll. Ohne diese große schwarze Fläche wäre er wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Geographisch ist er allerdings höchst interessant. Unweit der Beringstraße und der Grenze zu den USA liegt die geheime Stelle, die augenscheinlich nicht über eine Straße zu erreichen ist.

Japan bleibt von der strengen Hand Googles auch nicht verschont. Mitten im Hafenbecken von Tokio befindet sich eine kleine, genau nach Norden ausgerichtete Fläche, die dem User etwas verheimlicht. Schon etwas kurios, dass anscheinend überall auf der Welt zensiert werden muss. Auch interessant wäre es zu erfahren, wer der Auftraggeber dieser Zensur war.

Download: Kanada.kmz
Download: Russland.kmz
Download: Tokyo.kmz

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