Ein Review sechs Monate nach dem Release
Google Earth: Neues von der Erde
Sascha Hottes
Durch Google zensiert
Die chinesische Regierung zensiert die Online-Medien des Landes. Die kommunistische Regierung der Volksrepublik hat eben die Hand auf ihrem Volk. Aber erlaubt sich auch die amerikanische Regierung eine Zensur? Lässt Google sich einfach in seinen Bilddaten herumfummeln? Darauf gibt es nur eine Antwort: Ja. Mit dem Schlagwort der Sicherheitsrelevanz wurden einige Orte und Gebäude, vor allem in den USA, unkenntlich gemacht. Manchmal eindeutig, manchmal merkwürdig.
Das US Naval Observatory gehört zu den eindeutig verdeckten Gebäuden. Mit einem großen Pixelkreis wurde das Gebäude und das Umland unkenntlich gemacht. Besonders engagierte Zeitgenossen hatten jedoch keine Probleme sich Luftaufnahmen von dem Ort zu besorgen. Die sind übrigens schon deutlich länger im Netz als Google Earth online ist.
Weniger eindeutig ist die Zensur in der Nähe von Omaha zu erkennen. Unter ein Paar Wolken sind zwei Balken zu sehen, darüber liegen zwei farbige Kreise. Was sich darunter verbirgt, hat die Recherche in diesem Fall nicht hervorgebracht. Aber rund um die mysteriöse Stelle liegen fünf Raketen-Abschußbasen, die der Google-Earth-Community-Layer angibt.
Beim nächsten Bild liegt die Vermutung nahe, dass an dieser Stelle zensiert wurde. Auffällige grüne Kreise, die sich deutlich vom Untergrund abheben. Darüber hinaus befinden sie sich noch in der Nähe der berüchtigten Area51. Diese Kreise wurden jedoch weder von Außerirdischen gemacht, noch verbergen sie geheime Regierungseinrichtungen. Es sind ganz schlichte Bewässerungsanlagen.
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