Ein Beispiel, das vielleicht (Fahr-)Schule macht

Zielstation Sicherheit: Englands Busfahrer üben im Simulator

Englische Busfahrer haben bald die Möglichkeit, eine computergesteuerte Kopie ihres fahrbaren Arbeitsplatzes durch eine virtuelle Stadt zu navigieren. Die Londoner Organisation für öffentliche Verkehrsmittel nimmt am 22. November 2005 einen technisch aufwändigen Bussimulator in Betrieb.

Unberechenbare Fußgänger sowie Auto- und Zweiradfahrer erfordern die Aufmerksamkeit der Probanden, die in einer originalgetreuen Kabine mit Windschutzscheibe und Rückspiegeln untergebracht sind. Neben dem Fahrverhalten von traditionellen Autobussen wird auch das der charakteristischen Doppeldecker simuliert.

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Schlechtes Wetter, künstliche Staus

Über eine Schnittstelle können Fahrlehrer die Verkehrsdichte manipulieren, Fahrgäste zusteigen lassen, Ampeln steuern oder - wie für die Insel typisch - plötzliche Regenschauer initiieren. Ein integriertes Vibrationssystem lässt das Lenkrad erzittern, sollten die Fahrschüler bei schlechten Sichtverhältnissen den Randstein berühren.

Eine Alternative zur konventionellen Fahrschulung kann und soll der Simulator nicht darstellen. Laut aktuellen Sicherheitsstudien sei es durch virtuelle Trainingsrunden jedoch möglich, die Gefahr von vermeidbaren Unfällen um bis zu 43 Prozent zu reduzieren. Sofern sich die Simulation als praktikabel erweist, hoffen die Initiatoren auf landesweite Nachahmung.

Das wiederum würde den US-Hersteller FAAC freuen, der bereits auch Simulatoren für militärische Zwecke entwickelt hat. Sogar ein kommerzielles Spiel haben die Amerikaner im Programm. Titel der F-16-Fliegerei: "Back to Baghdad"

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