High-End: Grafisches Gerangel um den zweiten Platz
Vergleichstest: Ati Radeon X1800 XL vs. Nvidia GeForce 7800 GT
Ati schlägt zurück - mit viermonatiger Verspätung. Am höchsten Ende der grafischen Messlatte schicken die Kanadier den Radeon X1800 XT gegen Nvidias GeForce 7800 GTX ins Rennen. Preislich und leistungsmäßig eine Stufe darunter liegt der Radeon X1800 XL, der im Gegensatz zum schnellsten High-End-Chip bereits in größeren Stückzahlen verfügbar ist. Im folgenden Testbericht fordert netzwelt zum Klassenduell mit dem GeForce 7800 GT.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sapphire Radeon X1800 XL: Lang, flach, rot
- 2Ati rüstet auf: Shader Model 3.0, adaptives Anti-
Aliasing, Crossfire und Avivo - 3Übertaktungspotenzial
- 4Es wird eng auf dem zweiten Platz
Wie der GeForce 7800 GT verfügt auch der Radeon X1800 XL über acht Vertex-Shader sowie einen Speichertakt von 500 Megahertz. Dass der Chip nur 16 statt 20 Pixel-Pipelines aufweist, ist jedoch kein Garant für höhere Leistung. Denn die Taktfrequenz von Atis Grafikprozessors liegt mit 500 Megahertz deutlich höher als beim Mitbewerber. Es verspricht also, spannend zu werden.
Inhalt
Ati rüstet auf: Shader Model 3.0, adaptives Anti-Aliasing, Crossfire und Avivo
Leistungsmessung: Ati Radeon X1800 XL, Nvidia GeForce 7800 GT und GTX
Es wird eng auf dem zweiten Platz
Sapphire Radeon X1800 XL: Lang, flach, rot
Alle zurzeit im Umlauf befindlichen Radeon X1800 XL-Karten entsprechen weitgehend dem Referenz-Design. Da macht auch unsere Testkandidatin von Sapphire keine Ausnahme. Der Kühler zeichnet sich durch eine flache Bauweise aus, wodurch kein zusätzlicher Erweiterungssteckplatz versperrt wird. In der Länge übertrifft sie eine Grafikkarte mit GeForce 7800 GT, hier eine GV-NX78T256V-B von Gigabyte, um etwa einen Zentimeter. Damit liegt sie gleichauf mit den ausladenden Abmessungen einer GeForce 7800 GTX-Karte.
Der mit feinen Kupfer-Lamellen ausgestattete Kühler sitzt auf einer knallroten Platine. In dessen Luftstrom befindet sich ein rot eloxierter Kühlkörper aus Aluminium, welcher den Spannungswandlern der Grafikkarte gilt. Neben einem S-Video-Anschluss gehören noch zwei digitale Monitor-Ausgänge zur Grundausstattung der Karte. Außerdem liegen der Sapphire Radeon X1800 XL Kabel für S-Video, S-Video auf Komponente, Cinch sowie Adapter für DVI auf VGA und S-Video auf Cinch bei.
Das Software-Paket kann sich mit Treibern, dem Übertaktungs-Werkzeug "Trixx", "PowerDVD 6" und "PowerDirector 3" sehen lassen. Auf der "Sapphire Select"-CD sind Vollversionen der Spiele "Prince of Persia: Warrior within", "Brothers in Arms: Road to Hill 30", "Tony Hawk's Underground 2" und "Richard Burns Rally" untergebracht. Die zwei favorisierten Titel lassen sich per Seriennummer freischalten.
Ati rüstet auf: Shader Model 3.0, adaptives Anti-
Aliasing, Crossfire und Avivo
Einige wenige Spiele älteren Datums, "Far Cry" beispielsweise, wurden nachträglich mit der Unterstützung des "Shader Model 3.0" aufgewertet. Kommende Titel werden aller Wahrscheinlichkeit nach vermehrt auf dessen grafische Fähigkeiten setzen. Unter anderem ist es damit möglich, zusammen mit "High Dynamic Range Rendering", kurz "HDR" oder "HDRR", realistischere Licht- und Überblendeffekte zu erzeugen. Trotz des bislang eher fragwürdigen Nutzens konnte sich nur Nvidia mit dem Shader Model 3.0 brüsten - und tat es auch bei nahezu jeder erdenklichen Gelegenheit.
Links zum Thema
- Nvidia GeForce 7800 GT und GTX im Vergleich
- Nvidia GeForce 7800 GTX im Vergleich
- Sapphire X800 GTO² im Test
- Sapphire Radeon X800 XL Ultimate im Test
- ATI Radeon X800 GTO im Vergleich
- ATI Radeon X800 GT im Vergleich
- Sapphire
