Vom politischen Streben nach moralisch sauberen Medien
Verbot von Killerspielen: Wie ernst ist es der neuen Regierung?
Gleich, ob Politiker oder Souverän: So richtig glücklich ist derzeit niemand über die Große Koalition. Und wer seine Freizeit gern mit so genannten "Killerspielen" verbringt, hat vielleicht bald noch weniger Grund zur Freude. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD verabreden die künftigen Regierungspartner eine nachhaltige Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen.
Angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich der neuen Medien seien die aktuellen Regelungen noch nicht ausreichend, heißt es unter dem Punkt "Aufwachsen ohne Gewalt". Handlungsbedarf bestehe etwa auf dem Gebiet der Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten. Vorgesehen ist außerdem ist ein Verbot von "Killerspielen".
Nach der Wahl ist vor der Wahl
Neu sind solche Pläne nicht, wurden sie doch fast unverändert aus den Grundsatzprogrammen von CDU und CSU übernommen. Netzwelt fragte deshalb schon vor der Wahl nach entsprechenden Konsequenzen im Falle eines Wahlsiegs der Union. In einem Schreiben vom August 2005 teilte uns der Referent für Medienpolitik der CDU Deutschlands, Wolfgang Wohnhas, mit, dass nach Ansicht der Christdemokraten "ernsthaft über ein generelles Verbot" für die Verbreitung schwer jugendgefährdender Videofilme, Computerspiele sowie so genannter Killerspiele nachgedacht werden sollte.
In der Vergangenheit sei zu oft unterschätzt worden, dass neben Rundfunk, Fernsehen und Film das Internet und Computerspiele einen wachsenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche ausübten. Allein über das von den Ländern eingerichtete jugendschutz.net würden jährlich mehr als 2.500 Websites mit gewaltverherrlichenden, extremistischen oder pornografischen Inhalten aus dem Internet herausgenommen. Deshalb sehe die CDU in einigen Punkten Handlungsbedarf. Da aber der Staat nicht alles verbieten könne, was Kindern schadet, müsse auch weiterhin an die Eltern appelliert werden. Wohnhas wörtlich: "Die Eltern sind weiterhin die zentrale Erziehungsinstanz."
Deutscher eSport-Bund bietet Hilfe an
Ganz ähnlich sieht das der Deutsche eSport-Bund (esb). In einer Pressemitteilung begrüßt der Verband die politische Auseinandersetzung mit Softwarespielen sowie die geplante Neuregelung des Jugendschutzes bis spätestens 2008. Mit den politischen Gremien wolle man zusammenarbeiten und aktiv zur Förderung der Medienkompetenz von Eltern, Pädagogen und Jugendlichen beitragen.

Zitat: Immer die gleiche Leier wer am compi "aliens soldaten politiker" abschiesst, frisst auch junge hunde und kleine Menschen ,ballert auf alles was sich bewegt und brettert mit seinem Boliden...
Also um mal ganz ehrlich zu sein , solln die Politiker machen was sie wolln sie werden es nicht schaffen , ohne Gewalt , uns die sogenannten "Killerspiele" zu verbieten. Sie könnens ja versuchen aber es gibt so viele...
Wenn etwas verboten ist, wird es erst richtig interresant. Immer die gleiche Leier wer am compi "aliens soldaten politiker" abschiesst, frisst auch junge hunde und kleine Menschen ,ballert auf alles was sich...
Gewisse Spiele und Filme gehören nicht in Kinderhände. Für viele Bücher gilt das übrigens auch. Und da liegt die Verantwortung ganz klar bei den Erziehungsberechtigten. Aber die Mediendiskussion über...
Zitat: Also sorry, Computerspiele sind nicht harmlos. Aber sie sind auch nicht das Problem. So ärgerlich das ist: Elternhaus, soziales Umfeld, Perspektive (Arbeitslosigkeit) und Integration sind...