Dell Inspiron XPS M170 im Test: Spiele-PC im Notebook-Format
Eingabegeräte: Tastatur und Touchpad
Durch seine hochglänzende Oberfläche weist das Display gewisse Parallelen zu einem Schminkspiegel auf, was sich in bestimmten Situationen als störend erweisen kann - bei modernen Mobil-PCs leider keine Seltenheit mehr. Weiterhin werden die Farben zwar leuchtend, aber etwas matt und unregelmäßig dargestellt. Bis auf einen etwas helleren Streifen am unteren Rand gibt es an der Ausleuchtung nichts auszusetzen.
Wie schon erwähnt, lässt die Optik des Touchpads sehr zu wünschen übrig. Hinzu kommt, dass jeder Druck auf einer der beiden "Maustasten" von einem viel zu lauten Klicken beantwortet wird und beim Navigieren mit dem Zeigefinger ein hörbares Schleifgeräusch ertönt. Dafür punktet das feine und leichtgängige Fingerfeld mit präziser Bedienbarkeit sowie ausgewiesenen Feldern für den horizontalen und vertikalen Bildlauf.
Auf der Tastatur lassen sich dank des angenehmen Druckpunkts selbst längere Texte entspannt schreiben. Ein recht hoher Widerstand beugt dem versehentlichen Betätigen einer falschen Taste vor. Die Tasten besitzen kaum Spiel und kommen im Gegensatz zum Touchpad weitgehend ohne unschöne Nebengeräusche aus. Ein separater Nummernblock würde dem 17-Zoll-Notebook noch besser zu Gesicht stehen, zumal dafür allemal genug Platz vorhanden wäre.
Audio, Video und Spiele
In Sachen Tonqualität reicht das XPS M170 wie auch alle anderen bisher getesteten Notebooks zwar nicht an gute PC-Boxen heran, kann sich mit klarem Klang und satten Bässen jedoch durchweg hören lassen. Wer den Lautstärkeregler voll aufdreht, muss sich in unmittelbarer Nähe die Ohren zuhalten. Erst bei einem sehr hohen Pegel ist ein Krachen der Lautsprecher zu vernehmen.
Trotz der zuvor erwähnten Mängel liefert das Display bei der Wiedergabe von Videos und Spielen eine glänzende Vorstellung ab und verhilft auch komprimierten Bewegtbildern zu guter Qualität. Beim Spielen zeigen sich Schlieren nur bei genauerem Hinsehen. Sie trüben den Spielspaß jedoch selbst bei schnellen Rennspielen wie "Need for Speed Most Wanted" kaum.

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