Nvidia GeForce Go 7800 GTX in Aktion
Dell Inspiron XPS M170 im Test: Spiele-PC im Notebook-Format
Dieses Notebook zieht aus, um ausgewachsene PCs das Fürchten zu lehren: Das Dell Inspiron XPS M170 verfügt mit einem GeForce Go 7800 GTX über den derzeit schnellsten Grafikchip, der für einen tragbaren Computer zu haben ist. Ein weiteres Superlativ bildet der Prozessor mit 2,26 Gigahertz, der das obere Ende von Intels Pentium-M-Palette markiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schweres Gepäck, leichtes Bankkonto
- 2Optik: Dreifache Beleuchtung mit 16 Farben
- 3Bildqualität: Schminkspiegel lässt grüßen
- 4Eingabegeräte: Tastatur und Touchpad
- 5Audio, Video und Spiele
- 6Auf dem Prüfstand
- 7Geräuschentwicklung, Stromverbrauch und Akkulaufzeit
- 8Vollwertiger Gaming-PC im Kleinformat
- 9Die technischen Daten des Dell Inspiron XPS M170 finden Sie auf der nächsten Seite
Dank der potenten Hardware steht dem Frönen anspruchsvoller 3D-Spiele nichts mehr im Wege. Ein 17 Zoll großes Breitbild lädt dabei zum Zuschauen ein. Hier steht allerdings nicht, wie bei Notebooks sonst üblich, die Mobilität im Vordergrund, sondern vielmehr die Leistung. Denn ein Gewicht von knapp vier Kilogramm im Handgepäck macht es dem Träger nicht gerade leicht.
Inhalt
- Schweres Gepäck, leichtes Bankkonto
- Optik: Dreifache Beleuchtung mit 16 Farben
- Bildqualität: Schminkspiegel lässt grüßen
- Eingabegeräte: Tastatur und Touchpad
- Audio, Video und Spiele
- Auf dem Prüfstand: Spiele- und System-Benchmarks
- Geräuschentwicklung, Stromverbrauch und Akkulaufzeit
- Vollwertiger Gaming-PC im Kleinformat
- Ausstattung und technische Daten im Überblick
Schweres Gepäck, leichtes Bankkonto
Erleichtert wird dafür das Bankkonto in der Konfiguration "Gamer" um satte 2.699 Euro. Eine üppige Ausstattung in Form von einem Gigabyte Arbeitsspeicher, 100 Gigabyte Festplattenkapazität sowie Wireless LAN und Bluetooth gehört da schon zum guten Ton. Zu diesem sollen dem Inspiron M170 auch zwei Lautsprecher nebst integriertem Subwoofer verhelfen.
Das Widescreen-Display zeichnet sich nicht bloß durch seine schiere Größe, sondern auch durch eine sehr hohe Auflösung von 1.920 mal 1.200 Punkten aus. Selbst bei zwei Internetseiten nebeneinander scheint es damit noch stark unterfordert. Die passenden Videos kommen bei Bedarf vom achtfachen DVD-Brenner, der das Beschreiben doppelseitiger Medien unterstützt.
Optik: Dreifache Beleuchtung mit 16 Farben
Auf der Rückseite des Bildschirms dominiert silberne Metall-Optik, umgeben von von zwei "XPS"-Schriftzügen am linken und rechten Rand. Diese befinden sich wie die Seiten des potenziellen Desktop-Ersatzes auf schwarzem, leicht glitzerndem Grund. In der vorderen Mitte sind sieben verchromte Knöpfe für die Wiedergabe von Videos und Musik sowie zur Lautstärkereglung untergebracht.
Leider setzt sich der ansprechende äußere Eindruck im Innenraum nicht fort. Denn wie schon beim Inspiron XPS Gen2, Inspiron 9300 und Inspiron 6000 wirkt das Umfeld der Tastatur bieder und das Touchpad billig. Dass Lautsprecher- und Lüftergitter sowie der Display-Deckel in 16 verschiedenen Farben beleuchtet werden können, rettet die Optik bestenfalls im Dunkeln.
Bildqualität: Schminkspiegel lässt grüßen
Auf den ersten Blick besticht das Display mit einer strahlend hellen und scharfen, dennoch angenehmen Darstellung. Auch das Verhalten bei stark versetzten Sichtwinkeln weiß zu gefallen, da die Qualität für Notebook-Verhältnisse nur wenig leidet. Trotz der hohen Auflösung fällt die Schrift nicht zu klein und gut lesbar aus. Allerdings bedarf das leichte Glitzern des Bildes einer gewissen Eingewöhnungszeit.

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