Außergewöhnliche HTPC-Systeme von Alienware, Hush, ichbinleise und Shuttle

Test: Vier flüsterleise Wohnzimmer-PCs im Vergleich

Wer denkt, ein PC habe im Wohnzimmer nichts zu suchen, hat im Normalfall nicht ganz unrecht. Zumal die meisten handelsüblichen Rechner die heimelige Sofa-Atmosphäre mit einer viel zu hohen Geräuschkulisse zunichte machen würden. Doch mit gewöhnlichen PCs haben wir es im folgenden Vergleichstest nicht zu tun.

Test: Vier flüsterleise Wohnzimmer-PCs im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhalt
  2. 2Alienware DHS 2
  3. 3Praktisch und kontaktfreudig
  4. 4HFX ichbinleise PC C30
  5. 5SCART inklusive
  6. 6Lüfter los, Lärm los
  7. 7Hush E4
  8. 8Schlank und flüsterleise
  9. 9Mehr PC als Hi-Fi
  10. 10Shuttle XPC System M1000
  11. ...aufklappen
  12. 11Status-Display, Kartenleser und Klavierlack
  13. 12Gute Bedienbarkeit dank Fernbedienung und Trackball
  14. 13Auf dem Prüfstand
  15. 14Fazit
  16. 15Testsieger: HFX "ichbinleise" PC C30
  17. 16Einen Überblick zu Anschlüssen und Stromverbrauch finden Sie auf der nächste Seite
  18. 17Anschlüsse und Stromverbrauch im Überblick

Netzwelt prüft vier besondere Multimedia-PCs auf ihre Wohnzimmer-Tauglichkeit: das Alienware DHS 2, den Hush E4, den HFX ichbinleise PC C30 sowie den Shuttle XPC M1000. Alle Testkandidaten bestechen nicht bloß durch ein leises Betriebsgeräusch, sondern auch eine edle Optik, die sich im Hi-Fi-Schrank keinesfalls verstecken muss.

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Inhalt

Alienware DHS 2

HFX ichbinleise PC C30

Hush System E4

Shuttle XPC M1000

Leistungsmessung

Fazit und Testsieger

Anschlüsse und Stromverbrauch im Überblick

Alienware DHS 2

Für Alienware-Verhältnisse erstaunlich seriös kommt der DHS 2 daher. Sogar auf das beinahe schon obligatorische Aushängeschild in Form des Schädels eines Außerirdischen wurde verzichtet. Inklusive Standfüßen fällt das matt-silberne Gehäuse nur einen Zentimeter höher aus als das des Shuttle M1000. Fast die komplette Hülle ist aus solidem Blech gefertigt und vermittelt einen gleichermaßen robusten wie hochwertigen Eindruck.

Das Herzstück des DHS 2 bildet ein leistungsstarker Intel Pentium 4 der neuesten Generation. Den Arbeitsspeicher von einem Gigabyte stellen zwei Module mit sehr kurzen Latenzzeiten. Mit einem halben Terabyte bietet die Festplatte doppelt so viel Platz wie die des Shuttle M1000 und verfügt über einen üppigen Zwischenspeicher von 16 Megabyte. Die visuelle Grundlage bildet eine Grafikkarte mit Atis Radeon X300 LE.

Für die akustische Untermalung sorgt Intels On-Board-Sound High Definition Audio mit Anschlussmöglichkeiten für 7.1-Raumklang. Weiterhin mit von der Partie sind Gigabit Ethernet sowie Wireless LAN. Hinzu kommt ein flotter Brenner für optische Medien, der auch mit doppelschichtigen DVDs zurechtkommt. Zum integrierten Dual-Tuner für analoges Fernsehen gesellt sich noch ein DVB-T-Empfänger. Letzterer muss zwar extern angeschlossen werden, funktioniert dafür aber auch am Notebook.

Praktisch und kontaktfreudig

Unter dem auf der rechten Seite der Frontpartie platzierten Display befinden sich sieben Bedienelemente für die wichtigsten Wiedergabe-Funktionen. Ein kleines Stück darunter zieht sich eine Klappe fast über die gesamte Breite des Gehäuses. Linker Hand ist dort ein 8-in-1-Kartenleser, in der Mitte ein großes Aufgebot an Schnittstellen untergebracht.

Rechts befinden sich drei weitere Knöpfe, die zur Steuerung des Windows Media Centers verwendbar sind. Das zentrale Element bildet ein runder Schalter, der sowohl gedrückt als auch in vier Richtungen bewegt werden kann. Dieser erweist sich vor allem dann als praktisch, wenn das System im Wohnzimmer-Schrank stehen und ohne Zuhilfenahme von Maus und Tastatur gesteuert werden soll. Wer diese dennoch nutzen möchte, kann auf die mitgelieferte "Gyration Ultra GT Compact Suite" zurückgreifen.

Test: Alienware DHS 2 im Vergleich

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Alienware DHS 2


Diese besteht aus einer schnurlosen Mini-Tastatur mit vielen praktischen Multimedia-Tasten sowie einer sehr außergewöhnlichen Funk-Maus. Mit letzterer ist es möglich, den Mauszeiger nur durch schwenken der Maus in der freien Luft zu bewegen. Die ungewohnte Handhabung kostet zwar Eingewöhnungszeit, geht aber recht schnell in Fleisch und Blut über. Wer sich damit partout nicht anfreunden will, kann das Eingabegerät auch wie eine normale Maus benutzen.

Beim Startvorgang drehen die Lüfter zwar kurz und lautstark hoch, doch anschließend herrscht angenehme Ruhe. Der Alienware DHS 2 arbeitet zwar selbst bei voller Belastung leise und überträgt keine Vibrationen auf die Schreibtischplatte, verfügt jedoch über ein etwas höheres Grundgeräusch als der Shuttle XPC M1000. Leider lässt das laute Zugriffsgeräusch der Festplatte in beiden Fällen sehr zu wünschen übrig.

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