Leitfaden zur Nutzung von Computerspielen als Lernmethode

Games and learning: Aus Spielspaß mach Lernspaß

Lehrkräfte sollten sich mit Computerspielen beschäftigen, um Schülern die daraus resultierenden Lernchancen vermitteln zu können. So steht es in einem jüngst veröffentlichten Kompendium, das sich mit der Bedeutung von Computerspielen als Bildungsmedium für junge Menschen auseinandersetzt. Herausgeben wurde es von der National Endowment for Science Technology and the Arts (NESTA).

Beim Spielen mit dem Computer seien Tausende junge Menschen weltweit mit komplexen Aufgaben beschäftigt. Sie müssten sich mit Technologien und Regeln auseinandersetzten und würden Feedback darüber erhalten, wie gut sie sich dabei anstellen. Durch den globalen Austausch via Internet über Spieletechniken würden Gamer außerdem Fertigkeiten entwickeln, die für das Leben im 21. Jahrhundert hilfreich sind.

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Manipulierte Historie und halbnackte Helden

Der Lernmotivation besonders förderlich seien Strategiespiele mit politischem oder historischem Hintergrund. Es sei durch solche Spiele möglich, Faktoren, die zu geschichtlichen Ereignissen beigetragen haben, entdecken, diskutieren oder manipulieren zu können.

Allerdings weisen die Autoren auch auf fragwürdige Tendenzen in Videospielen hin. So würde eine Vielzahl der Spielcharakter noch immer als sexuell sehr freizügig dargestellt.

Richard Sandford von NESTA Futurlab und Co-Autor von "Games and learning" hofft, dass sein Handbuch von Lehrern und Spieleherstellern gelesen wird, die sich für spiele-bezogene Lernaktivitäten interessieren. Weil die Nutzung von Games zum Lernen kontrovers diskutiert würde, stelle es einen nützlichen Leitfaden zum Thema dar.

"Games and learning" ist in englischer Sprache verfasst und kann über die NESTA-Website heruntergeladen werden.

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