Download-Manager: Saugen bis die Leitung platzt

Im Browser liegt die Kraft

Wer seinen Manager lieber im Hintergrund sieht und sich nicht weiter von ihm belästigen lassen möchte, für den empfiehlt sich der Free Download Manager, denn er kommt nur auf besondere Einladung auf den Desktop. Seine Aufgabe erledigt er stets minimiert in der Systemtray. Wer am meisten Wert auf die eigenen Systemressourcen legt, dem sei der DAP ans Herz gelegt. Obwohl er von allen Managern im Test, die protzigste Oberfläche besitzt, liegt sein Speicher-Verbrauch bei rund fünf Megabyte.

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Nicht, dass uns Vorwürfe ereilen, wir würden den IE meiden und den Firefox unterstützen, aber Firefox-User sind bei der Verwendung von Downloadmanagern klar im Vorteil. Der Fuchs kann mit dem Leechget-Plugin auf alle Manager trainiert werden. Beim IE fehlt diese Möglichkeit. Über den Rechtsklick können Sie zwar auch beim IE Dateien per Downloadmanager herunterladen, doch nicht jeder Manager trägt sich in diese Liste ein. Der Fresh Manager zum Beispiel blieb dieser Liste fern.

In jedem Fall können Sie Dateien mit jedem Programm laden, wenn Sie den Umweg über die Link-Adresse gehen. Also: Linkadresse kopieren, im Manager einen neuen Auftrag erstellen, Link einfügen und starten. Doch nach diesem Umweg ist der Zeitvorteil ihres Managers dahin. Auch weil Sie das Programm ja vorher erst öffnen müssen. Am komfortabelsten macht es nunmal der Fuchs mit Leechget: Links klicken zum Download.

Die Downloads:

DAP Free
Free Download Manager
Netants
Stardownloader
True Downloader
Nettransporter

Fazit

Ein Downloadmanager ist nicht für jeden Nutzer empfehlenswert. Nur wenn Sie häufig und meist große Dateien jenseits der 100-Megabyte-Marke herunterladen, lohnt sich der Betrieb eines Managers. Welcher dann der richtige ist, kommt auf Ihre Bedürfnisse und Vorlieben an. Netants und der Fresh Downloader sind zwar gut in ihrer Bedienung, die enorme Ressourcenverschwendung passt allerdings nicht zum Bild eines Helfer-Tools. Fünfzehn Megabyte sind nicht akzeptabel.

Die restlichen vier Kandidaten haben sich gut geschlagen. Der unauffälligste der vier ist zweifelsfrei der FDW und damit hat er eine neue Anstellung in der Redaktion gewonnen. Er bleibt stets im Hintergrund und stellt die wenigsten Fragen. So stellt man sich eben einen guten Assistenten vor.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Download-Manager hier.

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