Auch für DSL-Verschmähte ist skyDSL nur eine Kompromisslösung

skyDSL im Test: Die durchwachsene DSL-Alternative

Wer kein DSL hat, schaut schön in die Röhre: Keine schnellen Downloads, kein flottes Surfen, keine Flatrates. Aber eine Lösung verspricht schnelles Internet, und zwar flächendeckend, zumindest theoretisch: Internet via Satellit. Der größte Anieter in Deutschland ist die Teles AG mit "skyDSL". Eines der Teles skyDSL-Systeme durfte netzwelt unter die Lupe nehmen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Spaßbremse Upstream
  2. 2Teurer Spaß
  3. 3Einschränkungen von allen Seiten
  4. 4Problemfall Erdgeschoss
  5. 5Installation: Problemlos
  6. 6Fingerspitzengefühl gefragt
  7. 7Schnell, schnell, schnell?
  8. 8Teures Filesharing
  9. 9Zuverlässiges System
  10. 10Keine Probleme
  11. ...aufklappen
  12. 11Nur DSL-Ersatz

Das Prinzip "Internet über Satellit" ist einfach: Über einen Satelliten werden die Internet-Daten einfach ausgestrahlt. Dieser Datenstrom wird von allen Satellitenteilnehmern ignoriert - außer vom Empfänger. Und da sich über Satellit große Datenmengen versenden lassen, sind auch große Internet-Bandbreiten möglich. Bei skyDSL sollen es bis zu 24 MBit sein.

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Spaßbremse Upstream

skydsl kompass Allerdings besitzt das skyDSL-Konzept von Teles einige prinzipbedingte Schwachpunkte: Während der Downstream über den Satelliten kommt, wird der Upstream per ISDN oder Analogmodem realisiert. Das macht den Upstream nicht nur teuer, sondern auch langsam. Außerdem muss dem Rechner erklärt werden, dass er über das Modem zwar Daten versendet, jedoch über den Satelliten die Antwort bekommt. Dazu ist eine recht komplizierte Software nötig, die einen virtuellen Netzwerkanschluss einrichtet.

Preislich bewegt sich skyDSL über dem Niveau von DSL. Es gibt drei Tarife: Einen By-Call-Zugang für 9,90 Euro pro Monat; jedes MB kostet 0,9 Cent. Ein Volumentarif mit 3000 MB kostet 19,90 Euro, jedes weitere MB kostet ebenfalls 0,9 Cent. Schließlich bietet skyDSL noch eine Flatrate für 29,90 Euro an. Wer findet, dass 16 MBit nicht genug sind, bekommt für 9,90 Euro extra pro Monat 24 MBit. Wichtig hierbei: Diese Preise enthalten die Grundgebühr und die Tarifgebühr, sind für sich gesehen also noch nicht wirklich teuer.

Teurer Spaß

Dazu kommen aber noch die Gebühren für den Analog-Zugang - bei einem günstigen Zugang sollten hier noch rund 50 Cent pro Stunde hinzugerechnet werden. Teles bietet aber etwas Abhilfe an: Unter dem Namen "MaxiSurf" gibt es Stundenpakete: 5 Stunden für 4,90 Euro, 15 Stunden für 12,90 Euro und eine Flatrate für 19,90 Euro. Diese lässt sich aber nicht mit der Download-Flatrate kombinieren. Einen wirklichen "Flat"-Zugang bietet Teles also nicht an.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 24 Beiträge

ich habe vor 12 Monaten auf skydsl2+ gewechselt und muss sagen das war falsch!Aber was soll mann machen ausprobieren gibs nicht und die Hilfe von den Anbietern ist unter aller s... ,Hotline versuch es einmal und du...

Ich kam im Test auf rund drei MBit; allerdings war das Richtung Nachmittag/früher Abend. Nachts ist sicher mehr drin.

skydsl natürlich ^^

Meinst Du den Downstream vom SkyDSL oder vom DSL light?

msg by teTeX: hab mir skydsl 16mbit bestellt und hoffe das die sog. hardware probleme gelöst wurden sowie verbindungsprobleme. da ich auf ein kuhkaff gezogen bin und hier maximal nur 384er leitung von t-online...

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