Fujitsu-Siemens Amilo M3438G im Test: Gamer-Notebook und mehr
Preiswerter PC-Ersatz
Trotz des für einen Desktop-Ersatz recht langsamen Prozessors übertrifft die Spieleleistung des Fujitsu-Siemens Amilo M3438G mit Ausnahme des Dell Inspiron XPS Gen2 die aller bisher getesteten 17-Zoll-Notebooks. Zudem sind auf dem Display selbst bei schnellen Spielszenen kaum bis gar keine Schlieren erkennbar. Leider bremst der geringe Arbeitsspeicher-Ausbau die Geschwindigkeit sowohl bei 3D-Spielen als auch bei anspruchsvollen Aufgaben in 2D. Ein Notebook, das den PC ersetzt, sollte da schon mehr drauf haben.
Werden alle verfügbaren Stromsparmaßnahmen in Anspruch genommen, erreicht das Amilo M3438G eine für einen Desktop-Ersatz durchaus ansehnliche Akkulaufzeit von zwei Stunden und 23 Minuten. Wer auf einige Minuten Durchhaltevermögen zugunsten höherer Leistung verzichten und mehr Geld ausgeben kann, greift aber besser gleich zu einer schnelleren Variante - zum Beispiel mit 1,73-Gigahertz-Prozessor und einem Gigabyte Arbeitsspeicher ab etwa 1.500 Euro.
Das Fujitsu-Siemens Amilo M3438G ist ein verführerisches Angebot für Spiele-Fans und solche, die einfach ihren klobigen Desktop-PC loswerden wollen. Es leistet sich nur wenige Schwächen und bietet viele Stärken. Dabei sind vor allem die gute Bildqualität, der leise Betrieb sowie die reichhaltige Ausstattung besonders hervorzuheben.
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