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05.11.2005
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Desktop-Ersatz mit viel Bildfläche und schneller Grafik

Fujitsu-Siemens Amilo M3438G im Test: Gamer-Notebook und mehr

Sascha Hottes

Multimedia-Qualitäten: Bild, Klang und integrierte Jukebox



Im Vergleich zu anderen, bisher getesteten 17-Zoll-Notebooks zählt das Display des Amilo M3438G zu den besten seiner Art. Die Anzeige erscheint sehr hell und scharf und liefert ein gut lesbares Schriftbild. Von der Seite betrachtet bleibt das Bild überraschend stabil und die hervorragende Darstellungsqualität weitgehend erhalten. Weiterhin wird das Display für das eines Notebooks erst relativ spät dunkler oder heller, wenn der Blick versetzt von unten oder oben darauf fällt.

Als störend kann sich bei ungünstigen Lichtverhältnissen jedoch die Schminkspiegel-Charakteristik des Displays erweisen, die von Fujitsu-Siemens den Namen "CrystalView" erhielt. Andere Hersteller wählen für ihre Hochglanz-Monitore andere Bezeichnungen, doch das Manko der starken Reflexionen teilen sie alle. In der Notebook-Konfiguration für 1.399 Euro beläuft sich die maximale Auflösung auf 1.440x900 Bildpunkte. Ab dem dritten Quartal diesen Jahres gibt es das M3438G auch mit einem höher auflösenden Display und 1.920x1.200 Pixeln, das dem vorliegenden allerdings laut Datenblatt qualitativ unterlegen ist.

Der Klang des Desktop-Ersatzes wird dank des integrierten Subwoofers mit satten Bässen angereichert. Erst bei sehr hoher Lautstärke mischt sich ein Krachen in die sonst gute Tonqualität. Mit der vorinstallierten CyberLink-Software InstantOn kann ohne Hochfahren des Betriebssystems Musik von CD, USB-Speichermedien und Festplatte auch im MP3-Format abgespielt werden. Die Wiedergabe von Videos und Fotos ist ebenfalls möglich. Hier leistet die mitgelieferte Mini-Fernbedienung, die bei Bedarf im ExpressCard-Schacht Platz verschwindet, brauchbare Dienste.

Fujitsu-Siemens Amilo M3438G

  • Fujitsu-Siemens Amilo M3438G
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Zahlreiche Anschlüsse und sinnvolle Zusatzfunktionen

Mit Nvidias GeForce Go 6800 bietet das M3438G auch einen digitalen Monitor-Anschluss für Flachbildschirme. Wer die Bildfläche hingegen auf einen analogen Röhrenmonitor erweitern will, kann auf einen Adapter von DVI-I auf D-Sub zurückgreifen. Auch das weitere Schnittstellen-Angebot kann sich mit vier USB-Anschlüssen, S-Video, SPDIF, Gigabit- und Wireless LAN sowie einem praktischen 4-in-1-Kartenleser sehen lassen. Die Ausstattung komplettiert ein schneller DVD-Brenner, der sogar das Beschreiben doppelschichtiger Medien beherrscht.

Ein ovaler Schalter mit Lüfter-Symbol steht für den "Silent Modus", der die Lüfterdrehzahl und analog dazu auch die Systemleistung herunterfährt. Doch da das Amilo M3438G selbst beim Ressourcen-fressenden Spielen sehr leise arbeitet, können wir uns den Knopfdruck in den meisten Fällen getrost sparen. Die Lautstärke ist wie bei manchen Kopfhörer-Fernbedienungen über ein kleines Drehrad regelbar, das sich am linken Gehäuserand des Notebooks befindet.


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