Desktop-Ersatz mit viel Bildfläche und schneller Grafik

Fujitsu-Siemens Amilo M3438G im Test: Gamer-Notebook und mehr

Neben einem selbsternannten Volks-Notebook hat Fujitsu-Siemens auch größere Modelle im Programm: Zum Beispiel den Desktop-Ersatz Amilo M3438G mit 17-Zoll-Display, mobiler Nvidia GeForce 6800 und flottem Intel Pentium M. Mit seinen ausladenden Abmessungen und dem hohen Gewicht von 4,1 Kilogramm ist es nicht primär zum Herumtragen gedacht, sondern vielmehr dafür, den heimischen PC zu verdrängen.

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Fujitsu-Siemens Amilo M3438G
Fujitsu-Siemens Amilo M3438G

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schlichtes Schwergewicht
  2. 2Gute Handarbeit: Tastatur und Touchpad
  3. 3Zahlreiche Anschlüsse und sinnvolle Zusatzfunktionen
  4. 4Spiele-Benchmarks
  5. 5System-Benchmarks
  6. 6Preiswerter PC-Ersatz

Netzwelt.de testet das Amilo M343G in der Einstiegskonfiguration, dessen unverbindliche Preisempfehlung sich auf bezahlbare 1.399 Euro beläuft. Damit verkörpert es das bis dato günstigste 17-Zoll-Notebook auf unserem Prüfstand. Im Innern werkeln ein Intel Pentium M 730 mit 1,6 Gigahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher, eine Festplatte mit 80 Gigabyte Speicherplatz sowie Nvidias flotter Spiele-Beschleuniger GeForce Go 6800 mit satten 256 Megabyte Grafikspeicher.

Inhalt

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Schlichtes Schwergewicht

Das Amilo M3438G steckt in einer schlicht-eleganten, silbernen Hülle mit abgerundeten Ecken und sanft abflachenden Kanten. Bildschirmrand, Tastatur und Gehäuseseiten in mattem Schwarz bilden einen stimmigen Kontrast. Neben dem Verschluss setzen uns auch die Scharniere des Display-Deckels beim Öffnen einen hohen Widerstand entgegen. Wird das Notebook dabei nicht festgehalten, lässt es der weit nach hinten verlagerte Schwerpunkt unweigerlich vorne hochklappen.

Bei geschlossenem Notebook befindet sich zwischen Deckel und Innenseite leider noch genügend Spielraum, um Staub, Brotkrümel und andere ungebetene Gäste hereinzulassen. Den kreisrunden Einschalter umgibt ein Leuchtring, der wie die neun Status-LEDs unter dem Display in attraktivem Blau erstrahlt. Links neben dem Power-Knopf befinden sich vier Schnellstart-Tasten für Internet, E-Mail, InstantOn und den Silent Mode. Auf die letzten beiden Punkte werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch näher eingehen.

Gute Handarbeit: Tastatur und Touchpad

Wir fragen uns schon seit geraumer Zeit, weshalb nur die wenigsten Notebook-Hersteller ihren 17-Zoll-Modellen eine ausgewachsene Tastatur spendieren. Obwohl mehr als genug Platz dafür vorhanden ist, fehlt auch dem Amilo M3438G ein Nummernblock. Hier könnte sich auch Fujitsu-Siemens ein Beispiel am Alienware S-4m 7700 oder HP Pavilion zd8155EA nehmen. An der Bedienbarkeit des vorliegenden Keyboards gibt es allerdings kaum etwas auszusetzen.

Sowohl der recht hohe Widerstand, als auch der Druckpunkt der Tasten sind von einer sehr angenehmen Sorte. Wie bei vielen anderen Notebooks neigen beim Amilo M3438 lediglich einige der größeren Tasten zu leichten Klappergeräuschen. Das eher längliche als quadratische Touchpad verfügt über eine sehr feine, glatte Oberfläche, welche eine präzise Navigation des Mauszeigers ermöglicht. Der Widerstand der beiden ovalen, wertig klingenden Tasten erweist sich für unseren Geschmack jedoch als ein wenig zu hoch.

Fujitsu-Siemens Amilo M3438G


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