Spielkistentelefon: Nokia N-Gage QD im Test

Spiele: X-Men II, Catan und One im Test

Die restlichen Einträge entsprechen weitestgehend den klassischen Symbian-OS-Symbolen. Kalender, Notizbuch, Internet-Browser, Währungsrechner und Diktiergerät unterstreichen den Smartphone-Anspruch des N-Gage. Unverständlich ist die Tatsache das das Mobiltelefon zwar einen Videoplayer, dafür aber, passend zum properitären Kopfhörer-Anschluss, keinen MP3-Player serienmäßig integriert hat. Wer mit dem N-Gage unterwegs Musik hören will muss mit zusätzlicher Soft- und Hardware nachhelfen.

Bis zu vier Spieler können in manchen Titeln gegeneinander antreten. Lästige Strippen muss dafür dank Bluetooth-Funk niemand ziehen. Sobald die um die 20 Euro teuren Catriges im Slot des Handys liegen startet das Spiel automatisch. Klingelt während der Endgegner-Schlacht jemand durch, kann das Telefonat in aller Ruhe geführt werden. Anschließend wird einfach an der gleichen Stelle weitergespielt. Auch bei zwischenzeitlichen Programmwechseln bleibt der Spielstand erhalten

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Nokia N-Gage

Für die relativ teuren Spiele erwarten N-Gage-Besitzer auch wesentlich detailiertere Grafik und längeren Spielspaß als dies beispielsweise bei den zahlreich erhältlichen Java-Titeln der Fall ist. Den bekommen Sie auch. Die Grafik fällt zwar bei allen von uns getesteten Games selbstverständlich nicht so gut wie bei "echten" Handhelds, etwa dem Nintendo DS oder der PSP von Sony, aus, deklassiert aber die Java-Konkurrenz um Längen. Fast alle Titel sollen mindestens 80 Stunden Dauerspielspaß garantieren.

Für den Test haben wir die berühmte Computerspiel-Version des Brettspieles "Catan", das Kampfspiel "One", sowie den Action-Titel "X-Men Legends II - Rise of Apocalypse" ausgewählt. Hier die Kurzvorstellung der einzelnen Spiele: