N-Gage mit den Spielen One, X-Men II und Catar im Test
Spielkistentelefon: Nokia N-Gage QD im Test
Michael Knott
Man braucht in Sachen Technik kein Überflieger zu sein um zu erkennen, dass das N-Gage im Querformat bedient werden will. Der linke Daumen wandert intuitiv zum ausreichend dimensionierten Steuerkreuz, sein rechter Kollege kann sich auf dem rechten Ziffernblock nicht ganz entscheiden welchen Platz er einnehmen soll. Die Tasten fallen allesamt positiv auf, haben einen guten Druckpunkt und scheinen recht fit für den harten Dauerfeuer-Einsatz zu sein. Abseits des Spieltriebes stören die sehr klein geratene Löschtaste, so wie der rechte Soft-Key. Kurzmitteilungen lassen sich dennoch sehr flott und zuverlässig erfassen.
Alle Anschlüsse des Nokia N-Gage QD verstecken sich hinter Gummilappen, und sind damit optimal geschützt. Beim Blick unter die obere Abdeckung macht sich der erste Unmut breit. Neben dem Eingang für das Netzteil befindet sich ein handelsunüblicher Kopfhörereingang für das mitgelieferte Nokia-Headset - normale Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Anschluss bleiben außen vor.
Zum Speicherwechsel sind Fingernägel zwingend erforderlich
Die andere Abdeckung beherbergt einen Schacht zur Aufnahme von MMC-Speicherkarten. Neben Spielen können so auch wichtige Daten stets mitgeführt werden. Da der Schacht keinen Mechanismus zum Auswurf der kleinen Karten hat, ist das Tauschen von Speicher eine ziemlich fummelige Angelegenheit - ohne vorhandene Mindestlänge der Fingernägel geht hier ohne Pinzette gar nichts.
Der Startbildschirm liefert keine nennenswerten Überraschungen. Gleich der erste Menüeintrag lockt den Nutzer auf Nokias (kostenpflichtige) "N-Gage-Arena", ein Portal zum Chatten, informieren und stöbern in Nokias Spielelandschaft. Bei eingelegter Spielekarte erscheint rechts unten ein entsprechendes Icon für den direkten Programmstart. Die Navigation durch das Menü geht dank grafischer Symbole und übersichtlicher Struktur recht einfach von der Hand.
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