Neue Speicherchips deutlich schneller als aktueller GDDR3-RAM
GDDR4: Samsung beschleunigt Grafikspeicher
Samsung hat in punkto Grafikspeicher mal wieder die Nase vorn: Der koreanische Elektronikriese hat jetzt eigenen Angaben zufolge mit der Auslieferung erster GDDR4-Speicherchips an führende Grafikkartenhersteller begonnen. Die Nachfolgegeneration des heutigen Top-Standards GDDR3, der ebenfalls von Samsung voran gebracht wurde, soll nach einer Testphase im Frühjahr kommenden Jahres in Serienproduktion gehen.

Während GDDR3 mit einer Bandbreite von 1,6 Gigabit pro Sekunde bereits doppelt so schnell wie seine Vorgängergeneration war, setzt GDDR4 ("Graphics Double Data Rate 4th Generation") jetzt noch einen obendrauf: Die ersten 256-MBit-Chips arbeiten mit 2,5 Gigabit pro Sekunde; Samples mit 2,8 Gigabit pro Sekunde sind laut Samsung für Ende dieses Jahres geplant. Die deutliche Steigerung führt Samsung darauf zurück, dass es dank der eingesetzten Technologien DBI (Data Bus Inversion) und Multi-Preamble keine Verzögerungen im Datentransfer mehr gebe.
Hohe Standard-Taktraten für Highend-Grafikkarten
Die neuen Speicherchips sollen Grafikkarten mit Standard-Speichertaktraten von 800 Megahertz bis 1,4 Gigahertz sowie einem Datendurchlass von bis zu 85 Gigabyte pro Sekunde ermöglichen. Aktuelle GDDR3-Chips bringen es zur Zeit auf etwa 50 Gigabyte pro Sekunde bei einem durchschnittlichen Speichertakt von 600 Megahertz.
