Wie legal ist die Tauschbörse wirklich?
Exklusiv: iMesh blockiert IP-Nummern der RIAA
Janko Röttgers
iMesh filtert mit Unterstützung der Musikindustie urheberrechtlich geschützte MP3s aus seinen P2P-Suchergebnissen heraus. Gleichzeitig filtert die Tauschbörsen jedoch auch die IP-Adressen der RIAA und ihrer Copyright-Ermittler - eine Taktik, die normalerweise eher von Musikpiraten bekannt ist.
iMesh begann letzte Woche den Beta-Test als erste von der Musikindustrie unterstützte Tauschbörse. Auf der Website der Firma heißt es dazu, iMesh 6.0 sei "100% legal".
Wer sich eingehender mit der iMesh-Software beschäftigt, kann Zweifel an dieser Behauptung bekommen. So findet sich in einem iMesh-Unterverzeichnis eine Datei namens Gnublocked.net - eine Liste mit hunderten blockierten IP-Adressen. Namentlich genannt und gebannt werden unter anderem EMI Music Publishing, das FBI, Sony Music, die US-Musikindustrievereinigung RIAA, die deutsche IFPI sowie die P2P-Überwachungsfirmen Mediaforce, Cyveillance, Overpeer und Vidius.
Geblockte IPs in iMesh
IP-Blocklisten: Umstrittener Schutz
Eine derartige IP-Blockliste soll verhindern, dass die betreffenden Firmen Kontakt zum jeweiligen P2P-Programm aufbauen können. Als Reaktion auf die Klagen der Musikindustrie haben P2P-Nutzer damit begonnen, sich mit derartigen Listen gegen die Ermittler der Plattenfirmen zu schützen. Der Wert solcher Blocklisten ist jedoch umstritten. Einerseits kennen auch die P2P-Ermittler die Adressen. Andererseits ist es immer wieder vorgekommen, dasss übereifrige Nutzer grundlos ganze Netzbereiche ausgesperrt haben.
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...so als tipp
in der browserzeile ist der name des computerbenutzers zwar geschwärzt, aber im kopf des fensters ist "S....." zu lesen...
http://netzwelt.de/images/articles/gnublock_1130792362.png
grüße,
peter :-)
ja, hatte ich auch gesehen, war aber dann zu faul das zu ändern, war letztlich auch egal.
hat wohl vergessen seinen Namen (Titelleiste) im Screenshot unkänntlich zu machen. ;-)
steht doch oben drüber und das heißt unkenntlich :nooo:
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