iMesh 6 im Test

P2P: Filter mit Lücken

Die iMesh-Suchfunktion gibt sowohl Zugriff auf den Musicnet-Katalog als auch auf die P2P-Komponente des Programms. Ein Blick unter die Haube verrät zudem: iMesh baut automatisch eine Verbindung mit dem Gnutella-Netzwerk und dem Gnutella2-Netzwerk auf. Dazu setzt es auf GnucDNA - eine Gnutella-Komponente, die auch bei und Morpheus zum Einsatz kommt.

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iMeshs Suchfeld bietet netterweise automatisch Tipps zur Sucheingabe an. Wer Beat eintippt, bekommt als Vorschlag unter anderem Beatles und Beatbox serviert. Die Suchergebnisse werden je nach Quelle unterschiedlich dargestellt. Kopiergeschützte Musicnet-Songs bekommen ein goldenes Icon. Gnutella-Fundstücke sehen dagegen grün-grau aus. Der Download der Gnutella-Dateien hängt von ihrer Verfügbarkeit ab. Heruntergeladen wird prinzipiell jedoch erst einmal alles. iMeshs Filter machen sich erst bemerkbar, wenn die Datei auf der eigenen Festplatte ist.

Von den Plattenfirmen gesperrte Dateien werden dann als "Copyrighted" angezeigt und blitzschnell von der Festplatte geputzt. So weit jedenfalls die Theorie - im Praxistest zeigte sich, dass die iMesh-Filter eine ganze Reihe von Lücken besitzen. Aktuelle Pop-Hits werden meistens gnadenlos gesperrt. Auch der Beatles-Katalog bleibt iMesh-Nutzern verschlossen. Eine MP3-Datei, die im Titel John Lennons letzten Song versprach, wurde dagegen anstandslos in die eigene Bibliothek importiert. Auch ein aktueller Hit der deutschen Kiddie-Pop-Band Tokyo Hotel ließ sich nach einer anfänglichen Sperrung im zweiten Anlauf problemlos runterladen.

Noch interessanter für P2P-Nutzer dürfte sein, dass iMeshs Filter bisweilen offenbar recht lange für die Berechnung der akustischen Prüfsummen brauchen. So ließ sich ein Song der Beatles problemlos aus einem temporären Ordner kopieren, bevor iMesh die MP3-Datei schließlich pflichtbewusst löschte.

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Ohne Community, dafür aber mit Pornos

Während der Übertragung von Daten zeigt iMesh an, von welchem Nutzer man sich die jeweilige Datei gerade herunterlädt. Bisher wartet diese Funktion jedoch lediglich mit einem Blick aufs meist recht unergiebige Profil auf. Die zum Tausch freigegebenen Dateien des Gegenübers lassen sich nicht einsehen. Auch Chatten oder der Austausch von Playlisten ist nicht möglich. Solche interaktiven Elemente sollen jedoch laut iMesh später folgen.

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ja ich möchte den iMesch haben

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