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XML - Extensible Markup Language Die Zukunft der Datensicherung

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Kostenlos und Zukunftssicher. So wird XML überall angepriesen. Ein neues Format möchte den Markt an sich reißen und Einheit in die zerrissene Welt der Datensicherung bringen. Ein Format für alle Art von Daten: Briefe, Rechnungen, Adressen, Börsenkurse, ganze Datenbanken oder Grafiken können mit einem Dateityp gespeichert werden.

Kostenlos und zukunftssicher. So wird XML überall angepriesen. Ein neues Format möchte den Markt an sich reißen und Einheit in die zerrissene Welt der Datensicherung bringen. Ein Format für alle Art von Daten: Briefe, Rechnungen, Adressen, Börsenkurse, ganze Datenbanken, oder Grafiken können mit einem Dateityp gespeichert werden.

Inhaltsverzeichnis

Woher kommt XML?
Daten und Layout werden getrennt
Der Verbrauchervorteil durch XML
Zukunftsvorteil durch XML
XML in der Anwendung
Grafik mit XML (SVG)
Fazit

Woher kommt XML?

XML wurde vom World-Wide-Web-Consortium (W3C) in den USA entwickelt. Nicht etwa vor einigen Tagen oder Wochen. Es wurde schon 1986 international standardisiert, als Untermenge eines anderen Dateityps namens SGML. Aus diesem Format stammt auch HTML. Genaugenommen ist HTML eine Anwendung von SGML und XML, eine bestimmte Untermenge von SGML.

Die gemeinsame Basis merkt man XML und HTML deutlich an, denn beide arbeiten mit den sogenannten Tags, zwischen denen Informationen abgelegt werden. So bedeutet ein "<.p></.p>" in einem HTML-Dokument, dass die Daten zwischen diesen Tags als neuer Absatz erscheinen sollen. Bei XML kann ein "p" als Tag verschiedene Bedeutungen haben, die Formatierung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst, wie der nächste Abschnitt verrät.

Daten und Layout werden voneinander getrennt

Einer der wichtigsten Vorteile von XML ist die Aufspaltung von Daten und Layout. XML-Dateien bestehen aus reinem Text. Mit Notepad können Sie die Dateien problemlos und verlustfrei öffnen. Die Datei ähnelt dann einer HTML-Datei. Das liegt an dem gemeinsamen Ursprung in SGML.

Ob die Datei als Website, Druckvorlage oder Grafik ausgegeben wird, ist völlig offen. Die XML-Datei beherbergt ausschließlich Daten. Das Layout wird von einem anderen Programm impliziert. So werden klobige Programme mit eigenen, sperrigen Formaten schnell Platz machen für schmale Module, die XML-Files in andere Dateien mit Strukturierung umwandeln.

Die Idee einer solchen modularen Dateistruktur ist nicht etwa neu. Bis heute gab es nur keine geeignete Schnittstelle. Die ist nun in der XML-Datei gefunden. Eine XML-Datei kann als Vorlage für verschiedenste Publikationen dienen. Als Text im Web, auf Papier oder vorgetragen von einer künstlichen Stimme im Radio oder per Stream.

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Fabian Parusel
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