Apples erster Videoplayer im netzwelt-Test
iPod 5G mit Video - der erste Test
Michael Knott
Apple hat natürlich ein Interesse daran nicht nur die Hardware zu verkaufen, sondern gleichzeitig auch die dazugehörigen Inhalte zu liefern. Das ist bei den neu hinzugekommenen Videos genauso wie zuvor bei reinen Musiktiteln. Alle Clips die über den iTunes Video Store verkauft werden können also selbstverständlich auf dem Player abgespielt werden, da sie exakt die nötigen Voraussetzungen erfüllen. Doch was ist mit all den Filmen die auf der Festplatte des heimischen Rechners schlummern?
Diese müssen zunächst auf das richtige Format zugeschnitten werden. Wie genau dies funktioniert erfahren Sie in unserem Tutorial. Der Haken an dieser Geschichte ist der folgende. Zur Umwandlung der Filmchen benötigt man die kostenpflichtige Pro-Version von Apples Quicktime-Player. 20 Euro sind für das Programm fällig. Leider bietet auch die aktuelle iTunes-Version keine Möglichkeit Filme zu rippen.
Videos konvertieren: Aufwändige, kostenpflichtige Geduldsprobe
In unserem Test benötigte, man traut es sich fast gar nicht zu sagen, eine Sekunde Film rund 30 Sekunden Umrechnungs-Zeit. Zugegeben, die Hardware des Testrechners ist nicht mehr ganz taufrisch. Aber selbst auf Gigahertz-Monstern muss man eine Menge Zeit für diesen Vorgang einplanen.
Um den Videofähigkeiten des iPods noch in diesem Jahr auf den Zahn fühlen zu können laden wir uns also einen Video-Clip aus dem Apple-Store herunter. Und jetzt beginnt der Spaß erst so richtig.
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