Apples erster Videoplayer im netzwelt-Test
iPod 5G mit Video - der erste Test
Michael Knott
Das große Farb-Display nimmt fast die Hälfte des gesamten Gehäuses in Anspruch. Eine Bildschirmdiagonale von 6,35 Zentimeter ist zwar immer noch nicht das Maß aller Dinge, für Apple-Verhältnisse aber geradezu riesig. Weißes LED-Licht sorgt für die nötige Ausleuchtung. Leider sieht die kunststoffüberzogene Oberfläche nicht nur schick aus, sie spiegelt auch ziemlich stark. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen ist der Bildschirminhalt nahezu unlesbar. Der Blickwinkel ist hingegen hervorragend.
Der Kopfhörer-Eingang sitzt im Gegensatz zum flashbasierten Nano wieder an der "richtigen" Stelle, also an der Oberseite des Gehäuses. Daneben befindet sich an gewohntem Platz der mechanische Schieber für die Tastensperre. Auf der Unterseite sticht der Dock-Anschluss unangenehm ins Auge. Im Unterschied zum Rest des Gehäuses ist dieser weiß statt schwarz umrandet.
Neue Menüeinträge: Zahlenschloss gegen unberechtigten Zugriff
Im Menü selbst hat sich nicht viel verändert, und das ist auch gut so. Bis auf einige Einträge die sich auf die Videofunktion (Video Podcasts, Filme, Musikvideos, Video-Einstellungen) konzentrieren blieb fast alles beim alten. So können auch wieder Notizen, Kalendereinträge und eine Uhr inklusive Weckfunktion eingeblendet werden. Interessant ist die Sperrfunktion des Players. Wer Angst vor unberechtigtem Zugriff auf sensible Foto- oder Videodateien hat kann den Player mit Hilfe eines vierstelligen Codes sperren.
Als Musik-Player spielt der neue Apple die Formate AAC, MP3, MP3 VBR, Audible, AIFF, WAV und Apple Lossless. Auch der neue iPod will selbstverständlich über iTunes mit Musik, Fotos und Videos gefüttert werden. Aktuell liegt dem Player die Version 6.0 der zuverlässigen Software bei. Tutorials rund um die Einrichtung und Bedienung zu iTunes finden Sie in der Linkbox unter diesem Artikel.
Hörtest und Synchronisation mit dem Rechner
Der iPod wird über das mitgelieferte USB-Kabel an die Leine zum PC oder Mac gelegt. Über das gleiche Kabel, und nur über dieses, denn ein externes Netzteil kostet satte 30 Euro extra, lädt sich der fest verbaute Akku mit Strom auf. Es dauert ein paar Augenblicke bis iTunes den Player erkannt hat, und im Normalfall automatisch mit der Synchronisation beginnt. Dabei werden sowohl Bilder als auch Musik und Videos abgeglichen.
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