Apples erster Videoplayer im netzwelt-Test
MP3-Hardware: iPod 5G mit Video - der erste Test
Sie haben`s getan, zum allerersten Mal. Apple springt auf den Video-Zug auf. Nach bunten Standbildern kommt nun die langersehnte Unterstützung für bewegte Bilder. Schön, schwarz und gut gebaut liegt es vor uns, das Gadget auf das die Fan-Gemeinde gewartet hat.
Inhaltsverzeichnis
- 1Outfit: Schwarz, diabolisch, sexy
- 2Bedienung und Ausstattung
- 3Neue Menüeinträge: Zahlenschloss gegen unberechtigten Zugriff
- 4Hörtest und Synchronisation mit dem Rechner
- 5Fotos
- 6Videos
- 7Videos konvertieren: Aufwändige, kostenpflichtige Geduldsprobe
- 8Fazit: Apple übertrifft sich selbst - mal wieder
Apple-Boss Steve Jobs hat es vor einiger Zeit noch kategorisch ausgeschlossen einen Video-iPod zu präsentieren. Schnickschnack, die Leute wollen unterwegs auf einem winzigen Display keine Filme ansehen, so die einstimmige Meinung in der Chefetage. Neben der Video-Unterstützung bricht man gleich das zweite Tabu. Der aktuelle iPod ist nun auch in diabolischem Schwarz zu haben. Bislang war dies den U2-Sondermodellen vorbehalten.
Outfit: Schwarz, diabolisch, sexy
Das komplett schwarze Kleid steht dem Player außerordentlich gut. Im Gegensatz zur Special-Edition ist nun auch das berühmte Click-Wheel schwarz eingefärbt. Die Rückseite ist wieder klassisch verspiegelt. Mit 157 Gramm liegt der erfolgreichste MP3-Player aller Zeiten angenehm satt in der Hand. Trotz der stolzen 60 Gigabyte großen Festplatte ist der neue iPod kein unhandlicher Brocken geworden. Abmessungen von 10,35 x 6,18 x 1,4 Zentimeter sind fast schon erstaunlich kompakt und verschwinden immer noch in der Hosentasche.
iPod? Hosentasche? Frischgebackene Nano-Besitzer bekommen Schweißperlen auf der Stirn. Die Oberfläche des Flash-iPods zerkratzte schon vom bloßen Hinschauen. Die Außenhaut des Testmodells ist ähnlich beschaffen. Da wir den Schönling jetzt aber nicht mit dem Schraubenzieher malträtieren, wird nur ein Langzeit-Test zuverlässig Auskunft über die Kratzfestigkeit geben können. Wirklich robust waren iPods, bis auf den Shuffle, aber nie. Und auch dem neuen Familienmitglied sollte man eine Schutztasche gönnen.
Denn diese gehört natürlich nicht mit zum Lieferumfang des zwischen 308 und 408 teuren Festplatten-Payers. Dieses fällt, typisch für Apple, äußerst mau aus. Lediglich weiße Kopfhörer, USB-Kabel und eine iTunes-CD liegen mit im Paket. Zum Ausgleich wird es auch für den neusten Apple-Sprößling alles nur erdenkliche Zubehör geben, gegen Bares versteht sich.
Man muss den neuen iPod in den Händen halten um den ganzen Trubel um ein eigentlich lebloses Stück Technik verstehen zu können. Wieder mal fühlt er sich einfach gut an, Mitmenschen drehen die Köpfe sobald sie ihm begegnen - das schaffen nur wenige andere Player.
Bedienung und Ausstattung
Grundstock des iPod-Erfolges war neben dem Design schon immer die einfache Bedienung der Jukebox. Der Neue macht hier keine Ausnahme. Das inzwischen legendäre Click Wheel, ein berührungsempfindliches Rad in der Mitte des Players, macht die Steuerung kinderleicht. Auch Technik-Novizen blättern innerhalb weniger Minuten durch die Tiefen des Menüs, legen Wiedergabelisten an oder betrachten die Bilder vom letzten Urlaub auf dem Display. Das Click Wheel fällt im Vergleich zum Vorgänger ein wenig kleiner aus. Trotzdem dreht der Daumen in gewohnter Geschwindigkeit seine Runden und bestätigt Menüeinträge mit einem Druck auf den mittigen Knopf.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Apple iPod und MP3-Player.

Zitat: Es gibt bessere Mag sein. Aber es gibt auch schlechtere ;-)
Kratzer hin oder her, seien wir ehrlich. Es gibt bessere.
Ich hab das TEil (Ipod Video) seid ca. einer woche und kann sagen das teil ist spitze. Und wenn man sagt ,,das teil is so sinsibel" meiner ist mir letztens von 1.5 meter höhe auf den pflaster Boden gefallen und...
Super das Ding :P unter Link entfernt soll es denn fast schon geschenkt geben.
der iPod nach Thunfisch riechen kann