Erster Mini-Barebone mit SLI-Unterstützung

Shuttle XPC SN26P im Test: Hardcore-Würfel für zwei Grafikkarten

Kleiner PC ganz groß: Es kann schon schwierig sein, zwei Grafikkarten in einem ausgewachsenen Rechner unterzubringen. Dass sie auch in einen Winzling vom Format eines Schuhkartons passen, zeigt Shuttle mit dem XPC SN26P. Der erste SLI-fähige Mini-Barebone soll selbst die doppelte Dosis Nvidia GeForce 6800 Ultra oder 7800 GTX klaglos wegstecken können.

Shuttle XPC SN26P
Shuttle XPC SN26P

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schwarzer Samt auf Aluminium
  2. 2Auf dem Prüfstand
  3. 3Spiele-Benchmarks
  4. 4System-Benchmarks
  5. 5Kompromissloser Würfel für Hardcore-Gamer

Je nach Geldbeutel und gewünschter Leistung lässt sich der SN26P wahlweise mit einem Athlon 64, Athlon 64 X2 und zwei Prozessorkernen oder Athlon 64 FX bestücken. Die Grundlage bildet ein kompaktes Mainboard auf Basis des nForce 4 SLI von Nvidia. Zur serienmäßigen Ausstattung gehört neben einer Vielzahl von Anschlüssen noch ein praktischer Kartenleser für acht verschiedene Speichermedien.

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Schwarzer Samt auf Aluminium

Auf den ersten Blick sieht der SN26P aus wie der grafische Einzelgänger SD31P. Rein äußerlich trifft das auch weitgehend zu: Denn beide bestehen zum größten Teil aus Aluminium, sind schwarz und mit einem blau beleuchteten Einschalter versehen. Der SN26P besitzt hingegen eine außergewöhnliche Lackierung, die nach militärischer Tarnfarbe aussieht, sich gummi-artig anfühlt und von Shuttle als "Samt-Oberfläche" bezeichnet wird.

Das matte Schwarz verleiht dem Würfel eine gute Prise aggressiven Understatements, das im starken Kontrast zur hochglänzenden Frontpartie steht. Leider ist das schmucke Alu-Kleid sehr anfällig für Fingerabdrücke, Staub sowie Verschmutzungen anderer Art und lässt sich zu allem Überfluss nur schwer wieder davon befreien.

Damit der Mini-PC wegen der hohen Wärmentwicklung zweier Grafikkarten nicht den Hitzetod stirbt, ist er in drei Kühlzonen für Prozessor, Laufwerke und Netzteil aufgeteilt. Durch seine temperaturabhängig regelbaren Lüfter erzeugt der kleine Schwarze nicht mehr Lärm als unbedingt nötig.

Zusätzlich hilft ihm seine großzügig perforierte Außenhülle beim Atmen unter den erschwerten Umständen. Für die Stromversorgung ist ein Silent-X-Netzteil mit 350 Watt zuständig, das wir im weiteren Testverlauf mit zwei Gigabyte GV-NX78X256V-B an seine Grenzen bringen wollen.

Shuttle XPC SN26P im Test

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Laufwerkskäfig

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

irgendwie süß die shuttles. aber wer braucht schon zwei grafikkarten? und dann noch im shuttle?

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