Umstrittener Stoff für umstrittenen Regisseur

Postal: Uwe Boll verfilmt das Skandalspiel

Der Brutalo-Shooter "Postal" soll in die Kinos kommen. Ein Job für den deutschen Regisseur Uwe Boll; wie so oft, wenn es um die Verfilmung von Videospielen geht. Boll, der mit "BloodRayne" bereits die vierte Spieleumsetzung im Kasten hat, will nächstes Jahr mit den Dreharbeiten beginnen. Fertig sein soll der Film 2007, rechtzeitig zum zehnten Jubiläum des ersten "Postal"-Spiels.

Endstation Knast?

Werbung

Da trifft es sich gut, dass Boll ausgerechnet in "Postal" sein Lieblingsgame gefunden hat. Der Filmemacher sieht in seinem "all-time favorite" einen Spiegel unserer Gesellschaft: lustig, brutal und absurd. Nach Bolls Meinung müsse die Verfilmung gewaltig, absonderlich und so voll mit den politischen Unkorrektheiten des Spiels sein, dass - wenn alles richtig gemacht werde - am Ende sogar der Knast drohe.

Mit Gefängnis bestraft gehört nach Ansicht vieler Gamer ebenfalls Bolls berüchtigstes Werk, die Verfilmung des SEGA-Klassikers "House of the Dead". Mit Spielen wie "Far Cry" oder "Fear Effect" hat die Boll-KG, Weltmarktführer für die Verfilmung von Videospielen, weitere Deals unter Dach und Fach.

Bolls Adaption des Horror-Action/Adventures "Alone in the Dark" ist in Deutschland ab dem 2. November auf DVD erhältlich.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Damit meint sich der Regisseur selbst :dow:

Zitat: Nach Bolls Meinung müsse die Verfilmung gewaltig, absonderlich und so voll mit den politischen Unkorrektheiten des Spiels sein, dass – wenn alles richtig gemacht werde – am Ende sogar der...

Eigenen Kommentar schreiben